Debatte über Kanzler-UrlaubWer nicht weg ist, kann auch nicht wiederkommen

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„Schöne Ferien, tschüss“: Bundeskanzler Friedrich Merz (Mitte) bei seinem letzten öffentlichen Auftritt am 29. Juli.
„Schöne Ferien, tschüss“: Bundeskanzler Friedrich Merz (Mitte) bei seinem letzten öffentlichen Auftritt am 29. Juli. dts Nachrichtenagentur/Imago

Seit drei Wochen ist Friedrich Merz nicht mehr öffentlich aufgetreten. In dieser Zeit ist eine Menge passiert. Ein Sprecher verteidigt die Abwesenheit des Kanzlers – mit beinahe philosophischen Erklärungen.

Von Robert Roßmann, Berlin

Von Angela Merkel ist der schöne Satz überliefert: „Mit der Erholung bei der Bundeskanzlerin ist es so, dass man sich am sichersten bei der Arbeit erholt – da mir die Arbeit Freude macht, habe ich deshalb keine Sorgen.“ Merkel hat damit im Juli 2013 auf die Frage geantwortet, ob sie noch ausspannen könne. Trotz ihrer Freude an der Arbeit hat aber auch sie jeden Sommer Urlaub gemacht, gern in Italien.

CDU
:Merz und der Osten – die Geschichte einer Enttäuschung

Will der Kanzler einfach nicht verstehen, wie der Osten tickt? Oder ist es genau umgekehrt? In Sachsen-Anhalt, wo die CDU gegen eine starke AfD kämpft, scheint die Lage besonders kompliziert zu sein.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Iris Mayer