Hayel Alabdallah sitzt auf der Veranda seiner Terrasse und malt mit dem Finger Linien in die Luft. Wie ein Lotse lässt er die Flugzeuge noch einmal den Himmel entlangfliegen. Von links kamen sie, von den Höhen des Golan auf der israelischen Seite, wo man jetzt die großen Windräder sieht, sie flogen an seinem Haus vorbei nach rechts zu den Feldern der Familie, auf denen sie Weizen anbauen. Er sah die Flugzeuge im Januar, im Februar und Anfang März, klein waren sie und zogen einen großen Schweif Flüssigkeit hinter sich her, die sie verspritzten.
Israel setzt Glyphosat ein„Wenn ich hier etwas pflanze, wird es nur wieder zerstört“
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Israel schickt Flugzeuge über die Grenze nach Syrien und Libanon, sie versprühen Glyphosat, danach wächst nichts mehr. Zu Besuch bei verzweifelten Bauern.
Von Bernd Dörries, Samdaniah