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Schwarzarbeit Berliner Zoll nimmt fünf Verdächtige wegen Millionenbetrugs fest
Symbolbild: Ein Beamter bei einer Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls in einer Kueche eines Restaurants in Berlin. (Quelle: Picture Alliance/Felix Zahn)
00:51 Min
Symbolbild: Ein Beamter bei einer Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls in einer Kueche eines Restaurants in Berlin. (Quelle: Picture Alliance/Felix Zahn)

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft haben Ermittler des Hauptzollamts Berlin fünf Haftbefehle in Pankow, Reinickendorf und Spandau vollstreckt.

Der 40-jährige Geschäftsführer eines Berliner Reinigungsunternehmens steht dabei im Zentrum der Ermittlungen. Ihm wird vorgeworfen, Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro hinterzogen und Schwarzarbeit mithilfe von Scheinrechnungen verschleiert zu haben.

Durch Rechnungen sogenannter Servicefirmen sollen ihn vier weitere Beschuldigte unterstützt haben.

Bereits im November 2025 hatten Zollfahnder Wohnungen, Geschäftsräume und Einsatzorte durchsucht. Nach Auswertung der Beweismittel erließ das Amtsgericht Tiergarten die Haftbefehle. Zudem wurden Vermögenswerte in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro gesichert – darunter vier Immobilien, Bargeld und ein Auto.

Die Ermittlungen dauern an.

Sendung: rbb|24, 14.07.2026, 17:00 Uhr
Audio: rbb|24, 14.07.2026, Georg-Stefan Russew

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