Dieses Rezept ist fast wie ein Abbild meines familiären Hintergrundes. Man kann ihm gut ansehen, dass sich in ihm Länderküchen mischen. Da ist zum einen der Safran aus der persischen Küche meiner Familie väterlicherseits. Da das Gewürz dort auf täglicher Basis im Reis und in Schmortöpfen enthalten ist, ist es für mich etwas, das ich mit einer Selbstverständlichkeit in die Hand nehme, ohne nachdenken zu müssen, wo es geschmacklich hineinpasst. Die Zucchini-Grundlage kommt aus Italien, der Heimat meines Mannes. Pasta alla Nerano haben mich dazu inspiriert, ein Pastagericht von der Amalfiküste mit frittierter Zucchini und einer Art Cacio-e-Pepe-Soße mit Provolone del Monaco, dem birnenförmigen Käse der Region. Am Ende ist aus diesen Komponenten etwas ganz Neues entstanden: Zucchini gebraten statt frittiert, cremig durch das Zucchini-Pesto und überraschend durch Safran, der mit ein wenig Zitrone noch besser in das Gesamtkonzept passt.
Pasta mit Zucchini und Safran: Ein Hauch von Amalfiküste
Für dieses Rezept hat unsere Autorin ihre italienischen und persischen Einflüsse vermählt. Heraus kommt eine Pasta mit Safran, Zucchinipesto – und natürlich Zitrone.
- einfach
- unter 30 Minuten
- vegetarisch