Wenn „Antifaschisten“ exakt das betreiben, was sie militant zu bekämpfen vorgeben

Abstract: 
Ein schonungsloser Blick auf die Doppelmoral eines Milieus, das genau die autoritären Strukturen reproduziert, die es vorgibt zu bekämpfen. Lesenswert für alle, die Medienkritik jenseits der üblichen Narrative suchen.

Liebe selbsternannten Demokratinnen, Antifas, Klimakämpferinnen, „Nie wieder!“-Rufer und professionellen Empörten,

heute halten wir euch mal den Spiegel vors Gesicht. Nicht den bürgerlichen, den ihr so hasst, sondern einen schonungslosen. Denn ihr seid nicht die Widerständler gegen den autoritären Staat – ihr seid seine fleißigsten Subunternehmer. Ihr schreit seit Jahren gegen „rechte Netzwerke“, „Staatspropaganda“, „Meinungsdiktatur“ und „von oben finanzierte Hetze“. Und betreibt parallel ein perfekt organisiertes, öffentlich alimentiertes Propagandasystem, das genau diese Vorwürfe verdient.

Das aktuelle Lehrstück: Die „Widersetzen“-Kampagne vor dem AfD-Parteitag in Erfurt.

Am 4./5. Juli 2026 haben Radio CORAX aus Halle und Radio F.R.E.I. aus Erfurt ganz offen die militante Mobilisierung gegen den AfD-Parteitag koordiniert. Über gemeinsame Sondersendungen dirigierten sie die „Finger“ (die einzelnen Protestgruppen), gaben Echtzeit-Infos, verbreiteten Aufrufe und boten linken Aktivist*innen eine unkritische Bühne. Friedlicher Protest? Von wegen. Die Thüringer Polizei und der Verfassungsschutz hatten im Vorfeld klar gewarnt: Bis zu 2.500 gewaltbereite Linksextremisten der Kategorie „Rot“ aus dem gesamten Bundesgebiet, detaillierte Pläne zu Dachbesetzungen, Sabotage und Angriffen auf Einsatzkräfte. Indymedia und interne Kanäle waren voll davon.

Radio CORAX und das Freie-Radio-Netzwerk haben das alles ausgeblendet und stattdessen das schöne Narrativ vom „friedlichen zivilen Ungehorsam“ und dem „repressiven Staat“ gesendet. Genau wie früher bei anderen Aktionen.

Und jetzt kommt der eigentliche Skandal: Diese Sender sind keine armen, basisdemokratischen Untergrund-Radios. Sie werden zu großen Teilen aus dem Rundfunkbeitrag finanziert – also mit eurem und unserem Zwangsgeld. Radio CORAX gibt selbst an, dass die Medienanstalt Sachsen-Anhalt bis zu 70–75 % der Betriebskosten übernimmt. Dazu kommen dicke Zuschüsse von Stadt Halle, Land Sachsen-Anhalt, Bundesprogrammen, EU-Töpfen, Heinrich-Böll-Stiftung, Amadeu-Antonio-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Aktion Mensch und vielen weiteren staatsnahen Stellen.

Das ist kein Zufall. Radio CORAX ist Sitz des Bundesverbandes Freier Radios und zentrale Schaltstelle eines Netzwerks, das sich nach außen „pluralistisch“ und „zugangsoffen“ nennt, in der Praxis aber einen engen linksradikalen bis linksextremen Meinungskorridor bedient. Feste Redaktionen mit klarer Schlagseite (Morgenmagazin, Widerhall, „Antifa-Nachrichten“), Kooperationen mit Volksverpetzer, Fridays for Future, Extinction Rebellion, Halle gegen Rechts und Co. Politische Stiftungen produzieren eigene Sendungen, Antifa-Vertreter bekommen unkritische Sendezeit, während bürgerliche oder konservative Stimmen faktisch ausgeschlossen bleiben.

Erinnert euch an die Sendung mit dem Vater des „Hammerbande“-Mitglieds Simeon Trux („Maja T.“). Ausführlich, unkritisch, relativierend. Redakteur Gunnar Hamann schreibt nebenbei für Volksverpetzer. Das ist kein Ausrutscher – das ist System.

Und hier der ultimative Spiegel-Effekt: Ihr werft der AfD, der „Rechten“ oder bürgerlichen Medien ständig vor, sie würden „Demokratie gefährden“, „Hass säen“, „mit Steuergeld hetzen“ und „Meinungsfreiheit einschränken“. Gleichzeitig betreibt ihr selbst ein staatlich subventioniertes Mediennetzwerk, das gezielt gegen eine demokratisch gewählte Partei mobilisiert, linke Gewalt verharmlost und vor Wahlen Stimmung macht. Mit Zwangsabgaben der Allgemeinheit.

Ihr kritisiert „Staatsmedien“ und „Lügenpresse“ – und seid selbst die besseren, weil linkeren Staatsmedien. Ihr schreit „Nie wieder Faschismus!“ und nutzt eine Gesetzeslücke, damit linke Stiftungen in „Bürgerradios“ senden dürfen. Ihr fordert „Zugangsoffenheit“ und grenzt alles aus, was nicht ins linke Weltbild passt. Ihr redet von „Demokratiestärkung“ und verengt den Diskurs ideologisch.

Ihr macht exakt das, was ihr militant zu bekämpfen vorgebt. Nur mit besserer PR, moralischer Überheblichkeit und dem ganzen moralischen Kapital der „Guten“.

Radio CORAX und das Netzwerk sind nur die Spitze. Dahinter steht ein ganzer Komplex aus öffentlich geförderten NGOs, Stiftungen und Medien, der sich als „Zivilgesellschaft“ tarnt und den Staat für seine Agenda einspannt. Während bürgerliche Positionen permanent problematisiert werden, bleibt dieser linksaktivistische Sumpf weitgehend unbehelligt – selbst von Teilen der Landespolitik.

 

Die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt werden zeigen, ob das „Weiter so“ noch lange funktioniert. Der Spiegel ist vorgehalten. Jetzt dürft ihr euch selbst anschauen.

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