Schluss-Statement

Rundfunkautist

Gegendarstellung, Sachverhaltsaufklärung und abschließende Worte

Stand: Juli 2026
Vorübergehende Erreichbarkeit

Warum diese Seite vorübergehend wieder erreichbar ist

Ich hatte meine Onlinepräsenz unter diesem Namen eigentlich dauerhaft stillgelegt. Da in letzter Zeit jedoch bedauerlicherweise wiederholt öffentlich über mich gesprochen wurde und dabei aus meiner Sicht falsche Eindrücke entstanden sind, möchte ich hiermit einmalig einige Dinge aus meiner Perspektive klarstellen.

Mir geht es ausdrücklich nicht um Konfrontation, sondern um einen sachlichen Abschluss und die dringliche Bitte, meinen Wunsch nach Distanz künftig uneingeschränkt zu respektieren.

Hintergrund in Kürze

Ich bin seit meiner Jugend vom Rundfunk und IT-Systemen fasziniert und war viele Jahre unter verschiedenen Projekten in diesem Bereich aktiv. Von 2021 bis Anfang 2024 war ich Mitglied in einem nicht-kommerziellen Radioprojekt, das ich aus persönlichen Gründen wieder verlassen habe. Mein formaler Austritt erfolgte im Januar 2024.

Tatsächlich führten bereits geringfügige Kommunikationsanlässe (wie etwa textbasierte Missverständnisse oder rein organisatorische Angelegenheiten in Vereins-Chats) zu meiner Empfindung nach unbarmherzigen öffentlichen Bloßstellungen und massiven internen, übergriffigen Eskalationen durch die Gegenseite.

Das plötzliche und wiederholte Aufgreifen von vergangenen Konfliktthemen durch die andere Seite, obwohl ich mich seit langem vollständig zurückgezogen habe, interpretiere ich als ungewollte Kontaktaufnahme. Dies geschieht vor allem in Form von Non-Mentions, Dogpilling und indirekten Bezugnahmen, die für einen eingeweihten Personenkreis klar erkennbar sind. Meine eigenen, bewusst allgemein und anonym gehaltenen alten Äußerungen werden offenbar aktiv aufgesucht, dokumentiert und zum Anlass weiterer Eskalation genommen. Zudem wurden meine früheren Beiträge auf mehreren Plattformen (Mastodon, Bluesky, X/Twitter) ebenfalls archiviert und in Form von passiv-aggressiven Non-Mentions und Dogwhistles thematisiert und an Dritte, teils mir unbekannte Personen weitergeleitet.

Ich befand mich 2023 in einer extremen persönlichen Belastungssituation, bedingt durch schulische Prüfungsphasen und zeitintensive, ehrenamtliche Feiertags-/Ferien-/Wochenendschichten und stärker werdenden depressiven Symptomen. Trotz meiner fortlaufenden Versuche, Differenzen auf eine sachliche Ebene zu lenken, wurde textbasierte Kommunikation wiederholt als „Feindseligkeit“ umgedeutet. Wenn ich mich ausnahmsweise mal bewusst aus dem Bereitschaftsbetrieb zurücknahm und dies auch offen kommunizierte, wurde dies von der Gegenseite wiederholt als Verächtlichmachung oder als Angriff auf ihre Arbeit interpretiert. Beispielsweise führte meine Entscheidung, in bestimmten Situationen nicht kurzfristig einzuspringen, zu Sendeausfällen – was von mir als legitime Grenzsetzung gemeint war, von der anderen Seite jedoch als bewusste Herabwürdigung ihres Engagements aufgefasst wurde.

Das Fehlen von unparteiischen Schlichtungsstellen ("Awareness-Strukturen") führte zu einer fortschreitenden Isolation meiner Person innerhalb des Vereins, die fatalerweise als bewusster Rückzug interpretiert wurde. Die hieraus resultierende, chronische Stressbelastung führte bei mir Ende Januar 2024 nachweislich zu einer stressinduzierten Gesichtsnervenlähmung (Fazialisparese).

In der Zeit nach meinem Austritt gab es Situationen, die mich psychisch zusätzlich extrem belastet haben. Unter anderem kam es zu einem polizeilichen Einsatz an meiner Wohnanschrift, ausgelöst durch einen mutmaßlich koordinierten Anruf nachweislich (ich habe die Leitstelle gefragt) aus einer knapp 200 km entfernten Stadt. Ich selbst hatte mit dem eigentlichen Auslöser dieses Einsatzes nichts zu tun (ich habe mich weder öffentlich noch privat suizidal geäußert/verhalten) und war von der Situation vollkommen überrascht. Die genauen Hintergründe sind mir bis heute nicht vollständig bekannt. Ich habe diesen Vorfall als massiven und tiefgreifenden Einschnitt empfunden.

Verantwortung & Rechtliche Klärung:
Für eine im Zustand extremer, monatelanger Provokation getätigte verbale Entgleisung und als "Doxxing" empfundenes Verhalten habe ich die volle zivilrechtliche Verantwortung übernommen und eine entsprechende strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben und mich in eine finanzielle Notlage begeben. Seit diesem Zeitpunkt wurden meinerseits keinerlei aktive Handlungen, Kontaktaufnahmen oder Angriffe gegen die beteiligten Personen oder den Verein unternommen und die Äußerungen beseitigt. Ich kündigte sogar meinen stationären Internet-Anschluss und hatte von August 2024 bis Anfang Juni 2026 nachweislich keinen eigenen PC.

Medizinische & Klinische Diagnostik

In der öffentlichen Auseinandersetzung wurden von medizinischen Laien aus dem Vereinsumfeld und in Online-Foren wiederholt psychiatrische Begriffe wie „Gaslighting“ oder pathologische „Neurodivergenzen“ zur Herabwürdigung meiner Person verwendet. Um diesen haltlosen Behauptungen jegliche Grundlage zu entziehen, habe ich mich freiwillig umfangreichen und standardisierten diagnostischen Verfahren unterzogen (sowohl stationär im Mai 2024 als auch ambulant im Oktober 2025 in einem medizinischen Versorgungszentrum).

Zusammenfassendes Ergebnis der klinischen Diagnostik:

  • Ausschluss von Verdachtsdiagnosen: Die Verdachtsdiagnosen einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sowie einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung wurden fachmedizinisch eindeutig ausgeschlossen.
  • Gesicherte Befunde: Vorliegen einer rezidivierenden depressiven Störung sowie einer ängstlich-vermeidenden sowie emotional-instabilen Persönlichkeitsstruktur.

Sachliche Gegenüberstellung:
Auch wenn es mir persönlich widerstrebt, solche Aspekte öffentlich zu betonen: Während mir im therapeutischen Rahmen, von meiner Fallmanagerin beim Jobcenter sowie von sozialpädagogischen Fachkräften wiederholt unaufgefordert ein hohes Reflexionsvermögen und ausgeprägte intellektuelle Ressourcen attestiert wurden, zeichnen anonyme Beiträge im Netz ein vollkommen verzerrtes Bild. Die gesicherten klinischen und institutionellen Fakten sprechen hier eine vollkommen andere, objektive Sprache als emotionalisierte anonyme Kampagnen im digitalen Raum.

Ich befinde mich seit Mai 2024 durchgehend in qualifizierter, ambulanter psychotherapeutischer und medizinischer Behandlung (Klinikanbindung, PIA, DBT-Programm), um meine persönlichen Belastungsfaktoren konstruktiv aufzuarbeiten.

Es ist unter rechtlichen und ethischen Gesichtspunkten unzulässig, diesen transparenten Genesungsweg öffentlich zur Diskreditierung oder Herabwürdigung meiner Person zu missbrauchen.

Meine Situation heute

Nach dem Polizeivorfall habe ich mich vollständig aus allen rundfunkbezogenen Aktivitäten und Diskussionen zurückgezogen. Ich habe sämtliche Kontaktmöglichkeiten zu Personen aus diesem ehemaligen Umfeld bewusst unterbunden und proaktiv blockiert, um den notwendigen Abstand zu gewinnen und mich ganz auf meine Gesundheit sowie meinen Lebensweg zu konzentrieren.

Ich beobachte jedoch weiterhin, dass mein Name und meine frühere Tätigkeit in sozialen Medien und anderen Kanälen thematisiert werden. Dies geschieht meist ohne direkte namentliche Erwähnung, ist für mich im Gesamtzusammenhang dennoch klar erkennbar und sehr belastend. Ich möchte hiermit unmissverständlich klarstellen: Ich suche keine weitere Auseinandersetzung. Ich möchte mit diesem Kapitel endgültig abschließen und dachte, dies bereits getan zu haben.

Wichtige Klarstellungen

  • Kein technischer Zugriff: Ich habe nach meinem Austritt im Januar 2024 zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die technische Infrastruktur des ehemaligen Vereins oder damit verbundener Einrichtungen gehabt.
  • Accounts deaktiviert: Sämtliche früheren Online-Accounts, die mit dem Namen „Rundfunkautist“ oder ähnlichen Pseudonymen direkt verbunden waren, sind seit langem vollständig gelöscht oder dauerhaft deaktiviert.
  • Konsequente Distanzierung: Ich verfolge keinerlei Social-Media-Profile von Personen aus dem damaligen Umfeld und hatte alle mir bekannten entsprechenden Kanäle präventiv blockiert. Seit 1. Januar 2026 nutze ich gar keine sozialen Medien mehr.
  • Datenschutzverletzung & DSGVO: Der Verein ist datenschutzrechtlich verpflichtet, auf DSGVO-Anfragen korrekt zu reagieren. Meine private Anschrift, die nach meinem Austritt aufgesucht wurde, und meine nicht mit dem Verein verknüpfte Zweit-E-Mail-Adresse, unter der die anwaltliche Kommunikation stattfand, fallen nicht unter die Daten, die aus buchhalterischen Gründen aufbewahrt werden müssen. Die Weitergabe und sachfremde Nutzung dieser Daten an Dritte war nach meiner Auffassung rechtswidrig. Ich habe diese Weitergabe als schwerwiegenden und übergriffigen Verstoß empfunden.

Meine Bitte zum Abschluss

Ich bitte hiermit eindringlich, konsequent und endgültig darum, mich in Ruhe zu lassen.

Ich fordere die Beteiligten sowie alle mit ihr in Verbindung stehenden Akteure hiermit nachdrücklich und letztmalig auf, folgende Handlungen mit sofortiger Wirkung dauerhaft zu unterlassen:

  • Unterlassung öffentlicher Bezugnahmen: Jegliche weitere öffentliche Thematisierung, namentliche und nicht-namentliche Nennung, Diffamierung oder indirekte Anspielung (inklusive verdeckter Quellcode-Hinweise), die meine Person identifizierbar macht und mich triggern/trollen soll und meine Ehre verletzen.
  • Unterlassung digitaler Nachstellung: Das systematische Suchen, Archivieren, Ausspähen oder Veröffentlichen meiner aktuellen und zukünftigen privaten oder beruflichen Online-Präsenzen und Benutzerprofile.
  • Unterlassung unbefugter Datenweitergabe: Das direkte oder indirekte Offenlegen meiner aktuellen und zukünftigen Kontaktdaten, Anschriften, E-Mail-Adressen, Profile und sonstigen personenbezogenen und privaten Daten gegenüber Dritten.
  • Unterlassung der Instrumentalisierung Dritter: Das gezielte Herantragen von Konfliktthemen an Dritte, mit dem Ziel, meine Person gesellschaftlich zu isolieren und meine Freiheit einzuschränken oder meinen Ruf zu schädigen.

Ich habe mit diesem Lebensabschnitt endgültig abgeschlossen und konzentriere mich vollumfänglich auf meine Zukunft, meine persönliche Weiterentwicklung und meine Genesung. Ich habe besseres zu tun, als mich mit beigelegt geglaubten Dramen zu befassen.

Diese Seite dient ausschließlich meiner persönlichen, sachlichen Klarstellung und wird nach einer angemessenen Zeitspanne wieder vollständig entfernt. Sie ist ausdrücklich keine Einladung zur Diskussion oder Kommentierung, sondern mein abschließendes und finales Wort in dieser Angelegenheit.