Sonntag, 21. Juni
11:42 Uhr: DWD gibt aktualisierte Unwetterwarnung aus
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor heftigen Unwettern in der Region.
Betroffen sind Berlin sowie mehrere Landkreise nördlich und südlich der Stadt. Die Unwetter ziehen in Richtung Osten ab. Es sei mit Starkregen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit sowie Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h zu rechnen. Örtlich ist auch Hagel mit Körnern von bis zu 2 Zentimetern Größe möglich.
Die Warnung gilt bis 13 Uhr.
09:14 Uhr: Zahl der Hitzetage nimmt zu
In Deutschland gibt es immer mehr sogenannte Hitzetage, also Tage an denen über 30 Grad gemessen werden. Zahlen des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass Jahre mit mehr als zehn Hitzetagen bis vor rund zehn Jahren noch deutliche Ausreißer waren. Nun kommen sie immer häufiger vor: So gab es 2018 gut 20 Hitzetage, 2019 und 2022 waren es 17.
Vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung heißt es, mit der Erderwärmung werde das Überschreiten bisheriger Hitzerekorde wahrscheinlicher.
08:14 Uhr: Waldbrandgefahr gesunken
Die Gewitter über Brandenburg haben die Waldbrandgefahr zum Sonntag sinken lassen. Im Havelland, der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin herrscht derzeit Warnstufe 3 von 5, alle anderen Kreise liegen mit Warnstufe 1 und 2 darunter. In den vergangenen Tagen galt in einem Großteil Brandenburgs noch die Stufe 4, in Elbe-Elster sogar 5.
08:08 Uhr: Erneut Hitze und Gewitter
Berlin und Brandenburg steht wieder ein Hitzetag bevor. Aber wer draußen unterwegs ist, muss sich auf unwetterartige Gewitter einstellen. Am heutigen Tag des kalendarischen Sommeranfangs kann es Sturmböen, Hagel und heftigen Starkregen geben, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Zwischen 20 und 40 Liter Regen pro Quadratmeter sind binnen kurzer Zeit möglich.
Es herrscht erneut eine starke Wärmebelastung. Die Höchsttemperaturen sollen heute nach der bisherigen Vorhersage auf 31 bis 34 Grad steigen.
Samstag, 20. Juni
18:30 Uhr: Überschwemmungen und Brände nach Gewitter
Gewitter mit Regen und Sturm haben in Teilen Brandenburgs zu umgeknickten Bäumen, überfluteten Straßen und Blitzeinschlägen geführt. Ein Sprecher der Regionalleitstelle Lausitz sagte der Deutschen Presse-Agentur, es habe 58 Feuerwehreinsätze gegeben in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Spree-Neiße und Cottbus.
Zu einem Scheunenbrand sei es vermutlich nach einem Blitzeinschlag in Großkrausnick im Elbe-Elster-Kreis gekommen, so die Leitstelle Lausitz. In Calau habe ein Getreidefeld nach einem Blitzschlag gebrannt. Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen der Regionalleitstelle Lausitz nicht verletzt.
16:30 Uhr: Manche Freibäder überfüllt, andere schließen wegen des Gewitters
In Berlin und Brandenburg waren am Samstag Schwimmbäder und Badeseen zunächst sehr gut besucht, auch im Bad am Wannsee war der Strand voller Menschen. Im Freibad Gropiusstadt im Süden Neuköllns mussten am Nachmittag die Tore wegen Überfüllung zum Teil geschlossen werden. Zum Teil dürfte das daran liegen, dass das andere Neuköllner Freibad am Columbiadamm wegen technischer Arbeiten immer noch nicht öffnete. Die Berliner Bäderbetriebe
empfehlen an so heißen Tagen den Kauf von Eintrittskarten im Internet für das Betreten innerhalb bestimmter Zeitfenster.
Am Nachmittag beim Aufzug des Gewitters wurden einige Bäder wie das Sommerbald Humboldthain wegen der Gefahr durch Blitze und Sturmböen geschlossen. Beim Profi-Tennisturnier der Damen in Grunewald zogen Zuschauer Schirme aus den Taschen und Spiele wurden unterbrochen.
15:30 Uhr: Bühnenprogramm bei Cottbuser Stadtfest wegen Gewitter unterbrochen
Wegen eines Gewitters ist beim Stadtfest in Cottbus ein Teil des Bühnenprogramms unterbrochen worden. Das teilte ein Sprecher der Stadt auf Anfrage mit. Nach dem Regen müssten Stromleitungen an den Bühnen überprüft werden, damit bei den Auftritten niemand zu Schaden komme. "Das muss alles durchgecheckt werden", sagte er. Dies werde voraussichtlich bis gegen 17.00 Uhr dauern.
Nach Angaben des Sprechers gibt es sechs Bühnen, die unterschiedlich stark betroffen seien. Einige stünden auf Beton, andere im Park. "Da ist es nicht so einfach, das Wasser wegzukriegen." Cottbus feiert am Wochenende ein großes Stadtfest mit vielen tausenden Besuchern.
14:10 Uhr: Unwetter- und Gewitterwarnungen
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Gewittern, Hagel und Starkregen in der Region. Für Cottbus und Teile Südbrandenburgs gilt aktuell eine Unwetterwarnung. Die aktuellen Warnungen finden Sie hier.
11:53 Uhr: Cottbus knackte die 36 Grad
Hitze-Hotspot in Brandenburg war am Freitag die Stadt Cottbus. Am bislang heißesten Tag des Jahres seien in der Stadt 36,2 Grad erreicht worden, sagte der Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Florian Engelmann.
Auf Platz zwei der heißesten Orte lag mit 35,7 Grad die Stadt Baruth (Mark) in Teltow-Fläming. Potsdam erreichte 35,3 Grad ebenso wie die Messestation in Berlin-Tempelhof.
11:49 Uhr: Fensterscheibe fällt aus 9. Stock der Spree Galerie - offenbar Hitzeschaden
Nachdem am Freitag in der Cottbuser Innenstadt eine Fensterscheibe aus dem 9. Stock auf den Gehweg gekracht ist, will die Stadt jetzt alle Fenster der Spree Galerie überprüfen. Vermutlich habe die Hitze dazu geführt, dass sich der Kleber am Fenster gelöst hat, teilt die Stadt am Samstag mit.
Eine Fachfirma soll zu Wochenbeginn die anderen Fenster des Gebäudekomplexes in Augenschein nehmen. Dazu wird ein überdachter Weg errichtet, um Passanten zu schützen. Auch die Ausfahrt aus einer der größten Tiefgaragen der Stadt wird verlegt. Durch den Vorfall ist nach Angaben der Stadt und der Leitstelle Lausitz niemand verletzt worden.
10:45 Uhr: Starker Andrang in Freibädern
In den Berliner Bädern in Kreuzberg (Prinzenbad), Gropiusstadt, Pankow, Insulaner, Mariendorf und Humboldthain wurde schon gegen 10.45 Uhr im Internet eine mittlere Auslastung angezeigt. Bei Überfüllung können die Eingänge geschlossen werden. Auch in den Parks, an Seen und an der Havel dürfte es voll werden.
10:37 Uhr: Hitzeschäden bremsen Verkehr auf der A13
Die Hitze hat in Brandenburg Straßenschäden ausgelöst. Auf der Autobahn 13 von Dresden Richtung Schönefelder Kreuz kommt es zwischen der Anschlussstelle Duben am Rande des Spreewalds und Freiwalde (Landkreis Dahme-Spreewald) zu Verkehrsbehinderungen wegen Fahrbahnschäden, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Der Verkehrsclub ADAC meldete, der Asphalt blähe sich auf.
Das Tempo sei auf der A13 zwischen Duben und Freiwalde auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt worden, sagte die Sprecherin im Lagedienst der Polizei in Potsdam. Die Autobahnmeisterei werde weitere Maßnahmen prüfen. Der ADAC meldete bei seinen Verkehrsmeldungen die Sperrung des linken Fahrstreifens.
Hitzewellen sind laut Autobahn GmbH des Bundes ein echter Stresstest für den Fahrbahnbelag der Autobahnen. Schäden beträfen sowohl Beton- als auch Asphaltdecken.
08:48 Uhr: Waldbrandgefahr teils hoch
Auch am Samstag ist die Waldbrandgefahr in einigen Teilen Brandenburgs weiterhin hoch. Das Landesumweltamt gibt für fünf Landkreise Gefahrenstufe 4 von 5 an. Sechs Kreise werden als mittelgefährdet eingestuft, drei als gering und sehr gering gefährdet.
07:27 Uhr: Bilanz der Gewitter in Nordbrandenburg
Bei den gestrigen Unwettern im Norden Brandenburgs musste die Feuerwehr zu dutzenden Einsätzen ausrücken.
Im Oderland und der Uckermark mussten in 64 Fällen umgestürzte Bäume oder Äste weggeräumt werden, wie die Leitstellen dem rbb mitgeteilt haben. Außerdem meldet die Leitstelle Oderland einen Scheunenbrand durch Blitzeinschlag. In Neuruppin hat es nach Polizeiangaben so stark geregnet, dass einige Straßen überflutet waren.
Auch heute drohen in Brandenburg und Berlin gebietsweise kräftige Schauer und Gewitter.
07:19 Uhr: Die Hitze bleibt
Die Hitze von Freitag setzt sich in Berlin auch am Wochenende fort. Vor einer "extremen Wärmebelastung" warnt der Bevölkerungsschutz des Bundes. "Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Berlin zu rechnen", hieß es mit Berufung auf den Deutschen Wetterdienst.
Heute gibt es Sonne und Wolken im Wechsel und gebietsweise Schauer, Gewitter und Unwetter. Maximal 32 bis 35 Grad und sehr schwül.
Am Sonntag ist es nach sonnigem Beginn wolkig, es kann zu kräftigen Schauern und Gewittern bei 28 bis 34 Grad kommen.
Montag und Dienstag werden überwiegend sonnig und trocken; nur im Süden einzelne Schauer und Gewitter mit 27 bis 33 Grad. Mittwoch gibt ähnliches Wetter bei 28 bis 32 Grad.
Freitag, 19. Juni
18:55 Uhr: Gewitter haben vor allem Norden und Osten Brandenburgs getroffen
Inmitten der Sommerhitze ist es in Brandenburg an manchen Orten zu starken Schauern und Gewittern gekommen - vor allem im Norden und Osten des Landes. In Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) etwa waren einige Straßen überflutet, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Strom sei kurzfristig ausgefallen. In der Uckermark wurden laut dem Deutschen Wetterdienst vereinzelt Regenfälle von 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit gemessen. Die letzten Gewitter würden derzeit abziehen, hieß es am Abend.
Am Samstag werden in Berlin und Brandenburg Höchsttemperaturen von 32 bis 34 Grad erwartet. Vormittags kann es auch wieder gewittern.
16:20 Uhr: Gute Qualität der Badegewässer in Berlin und Brandenburg
Angesichts der aktuellen Hitzewelle dürfte es am Wochenende an den Gewässern in Berlin und Brandenburg voll werden. Die mehr als 253 Badegewässer in Brandenburg [brandenburg.de] weisen bis auf wenige Ausnahmen eine ausgezeichnete Qualität auf. Allerdings stellten die Gesundheitsämter zuletzt im Weinbergsee in Vierlinden und im Hohenjarscher See (beides Märkisch-Oderland) die Gefahr einer Blaualgen-Massenentwicklung fest.
Auch die Wasserqualität der 39 kontrollierten Berliner Badestellen [berlin.de] ist aktuell zum Baden geeignet. Allerdings liegen dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) derzeit Meldungen über Zerkarien vor. Das sind kleine Larven von Saugwürmern, die sich in die Haut des Menschen bohren und Juckreiz auslösen. Betroffen seien der Jungfernheideteich, der Teufelssee und der Schlachtensee.
15:43 Uhr: Unwetterwarnung für Uckermark beendet
Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung für die Uckermark am Nachmittag aufgehoben. Die Gewitter haben sich Richtung Osten nach Polen verlagert.
15:27 Uhr: Keine Räumung der Berlin Open nötig
Eine Evakuierung des Steffi-Graf-Stadions, in dem derzeit die Berlin Open ausgetragen werden, ist vom Tisch. Das teilte der Veranstalter des Tennisturniers am Nachmittag mit. Weil zwischenzeitlich Gewitter mit Starkregen erwartet wurden, war vorübergehend eine Räumung des Stadions in Betracht gezogen worden.
15:20 Uhr: 20 von 240 Berliner Trinkbrunnen aktuell nicht in Betrieb
Von den 240 Berliner Trinkwasserbrunnen sind aktuell etwa 20 nicht in Betrieb. Gründe sind Vandalismus, Verdreckung oder nicht ausreichende Wasserqualität, wie ein Sprecher der Berliner Wasserbetriebe dem rbb sagte.
Auf seiner Internetseite bietet das Land Berlin eine Übersicht über die Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet an. Zudem zeigt die Karte kühle Orte, wie etwa Kirchen oder Gemeindezentren, an.
14:45 Uhr: Gewitterzelle über Templin - Bäume umgestürzt
Derzeit liegt eine Gewitterzelle über Templin in der Uckermark. Wie der Deutsche Wetterdienst warnte, kann es zu Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. Laut der Leitstelle Nordost sind in dem Gebiet zwischen Templin und Prenzlau bereits mehrere Bäume umgestürzt.
14:20 Uhr: Kostenloses Wasser für DTM-Besucher
Den Besuchern der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) auf dem Lausitzring wird kostenloses Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Insgesamt 60 Wasserspender werden auf dem Gelände verteilt, wie der Kommunikationsleiter der DTM, Oliver Runschke sagte. Zudem hebt die DTM die Beschränkung bei der Mitnahme von nichtalkoholischen Getränken in Kunststoffbehältern auf. Die DTM gastiert von Freitag bis Sonntag auf dem Lausitzring.
14:13 Uhr: Zoo-Tiere bekommen Erfrischung
Angesichts der aktuellen Hitze gibt es für einige Tiere im Berliner Zoo eine Erfrischung. So wurde etwa den Braunbären eine Eisbombe aus tiefgefrorenem Obst, Gemüse und kleinen Fischen serviert. Elefantenkuh Pang Pha und Tochter Anchali bekamen ebenso eine kühle Dusche wie die Bisons.
13:45 Uhr: Unwetterwarnung für die Uckermark
Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für die Uckermark herausgegeben. Nach Angaben der Meteorologen muss im Nordosten Brandenburgs bis 14:45 Uhr mit schweren Gewittern gerechnet werden.
Ausdrücklich gewarnt wird vor Blitzschlag sowie vor umstürzenden Bäumen, Hochspannungsmasten und Baugerüsten. Auch Hagelschlag, Aquaplaning und Erdrutsche gelten als mögliche Gefahren.
13:37 Uhr: Mögliche Evakuierung der Berlin Open
Derzeit steht eine Evakuierung des Steffi-Graf-Stadions im Raum, in dem derzeit die Tennisspiele der Berlin Open stattfinden. In Durchsagen wird das Publikum gerade informiert, dass es zu Starkregen kommen kann, berichtet eine rbb-Reporterin. Demnach könnte um 15 Uhr eine Gewitterzelle über das Stadion ziehen.
13:10 Uhr: Wohl Badetoter in Werder (Havel)
Ein 61 Jahre alter Mann ist in Werder (Havel) im Landkreis Potsdam-Mittelmark tot im Wasser aufgefunden worden. Der Mann sei m Donnerstagabend im Wasser getrieben, Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen, teilte die Polizei mit. Die Todesursache wird derzeit ermittelt, die Polizei schreibt von einem Badeunfall.
13:04 Uhr: Bereits mehr als 100 Waldbrände in Brandenburg
121 Waldbrände hat es in diesem Jahr in Brandenburg bisher gegeben. Das hat Landeswaldbrandschutzbeauftragter Raimund Engel Antenne Brandenburg vom rbb gesagt. Auch heute sind demnach Feuerwehren ausgerückt, zu kleineren Bränden, die unter Kontrolle gebracht werden konnten.
12:44: Freibadkarten lieber im Internet kaufen
Die Freibäder stellen sich auf einen heftigen Andrang und verweisen auf den Kauf der Eintrittskarten im Internet. Bei Überfüllung können Bäder ihre Eingänge schließen, auch das lässt sich aktuell auf der Internetseite der Bäder-Betriebe verfolgen. Auch in den Berliner Parks und an den Seen im Umland sowie der Havel dürfte es voll werden.
12:35 Uhr: Hitzewelle bis in die kommende Woche
Der Meteorologe Tim Staeger vom ARD-Wetterkompetenzzentrum sagte im rbb24 Inforadio, dass die Hitzewelle noch bis in die kommende Woche andauern werde. Sie komme ungewöhnlich früh. Die heißeste Zeit des Jahres sei normalerweise an den Hundstagen zu erwarten, die um den 20. Juli herum beginnen.
Der Meteorologe rief dazu auf, sich der Hitze entsprechend zu verhalten. Das bedeute, sich körperlich nicht zu stark anzustrengen, viel zu trinken, die Wohnräume abzuschatten, abends durchzulüften und auf ältere und schwächere Menschen zu achten.
12:16 Uhr: Temperaturen über 30 Grad
In Berlin-Adlershof herrschen derzeit 31 Grad, in Wannsee 32 Grad, in Frankfurt (Oder) 30 und in Pritzwalk 28 Grad. Es gibt schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Am Wochenende wechseln sich Sonne und Wolken ab. Es kommt vereinzelt zu Schauern und Gewittern bei 28 bis 35 Grad.
11:43 Uhr: Sozialsenatorin bittet um Mithilfe beim Schutz von Obdachlosen
Hohe Temperaturen können für Obdachlose lebensgefährlich werden - umso mehr ist die Aufmerksamkeit der Mitmenschen gefragt. Darum bittet die Berliner Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD). "Fehlende Rückzugsorte, mangelnder Zugang zu Trinkwasser und die dauerhafte Belastung durch die Hitze erhöhen das Risiko von Dehydration und Kreislaufproblemen erheblich."
Kiziltepe bat die Berlinerinnen und Berliner auf Menschen zu achten, die ungeschützt in der Sonne sitzen und hilflos wirken. "Sprechen Sie die Menschen auf Augenhöhe an, fragen Sie, ob Hilfe nötig ist und rufen Sie notfalls einen Krankenwagen", so die Senatorin.
Die Senatssozialverwaltung unterstützt nach eigenen Angaben Angebote und Projekte im Rahmen der sogenannten Hitzehilfe mit rund 370.000 Euro. Bis Ende August gibt es Rückzugsorte, Getränke, Lebensmittel, Duschen oder Beratungen für Bedürftige und Waschmöglichkeiten sowie medizinische Ersthilfe.
Darf im Wald geraucht werden?
Nein, von März bis Oktober gilt ein absolutes Rauchverbot in den Wäldern. In mehreren Bundesländern wie Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern ist das Rauchen im Wald sogar ganzjährig untersagt.
Zigaretten sollten auch nicht aus Autos oder Zügen geworfen werden, denn schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Straßen oder Bahntrassen. Der Brennglaseffekt durch achtlos entsorgte Flaschen oder Glasscherben ist nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbands dagegen wissenschaftlich gesehen ein Mythos - dennoch gehört auch dieser Müll nicht in den Wald.
11:24 Uhr: Brandenburger Notaufnahmen wappnen sich für Hitze
Die Zentrale Notaufnahme am Uniklinikum Cottbus bereitet sich aufgrund der Hitze auf vermehrte Einsätze vor. Das Personal sei vorbereitet auf mögliche Patienten beispielsweise mit Kreislaufkollaps, Schwindel oder Kopfschmerzen, teilte die Klinik mit. Nicht nur medizinisches Personal, auch die Krankenhaus-Küche reagiert auf Werte von mehr als 30 Grad. Die Kantine biete leichtere Gerichte an, hieß es.
Das Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann gab bei Instagram Tipps zum Schutz vor Gesundheitsfolgen wegen der Hitze und bereitet sich auf Patienten in der Notaufnahme vor. Der ärztliche Rat: Viel trinken - aber nur alkoholfrei -, Schattenplätze suchen und extreme körperliche Belastung vermeiden.
11:00 Uhr: Hitzewarnung für Freitag und Samstag
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Hitze. Insbesondere alte und pflegebedürftige Menschen würden dadurch extrem belastet. Zudem soll es nachts im dicht bebauten Berliner Stadtgebiet nur wenig abkühlen. Hinzu kämen am Samstag ebenfalls wieder hohe Temperaturen, sodass der DWD eine starke Wärmebelastung erwartet. Der DWD hat daher auch für Samstag eine Warnmeldung vor extremer Hitze in Berlin und Brandenburg herausgegeben.
10:26 Uhr: Hitze in Berlin, Wasserschlauch zur Abkühlung
Trotz eines Hitzeschubs in der Hauptstadt soll das Turnier der Berlin Tennis Open wie geplant fortgesetzt werden. Das teilte der Veranstalter am Freitagmorgen auf Nachfrage mit.
Zuschauer werden ermuntert, genug Trinkwasser parat zu haben. Zudem wird am Eingang zum See ein perforierter Wasserschlauch ausgerollt, der Besuchern eine Abkühlung bietet. Erwartet werden Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius.
08:06 Uhr: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg
In weiten Teilen Brandenburgs ist die Waldbrandgefahr weiter gestiegen. Im Landkreis Elbe-Elster herrscht aktuell die höchste Gefahrenstufe 5, wie aus Daten des Agrar- und Umweltministeriums hervorgeht. In nur drei Kreisen - Oder-Spree, Spree-Neiße und der Uckermark sei die Gefahr mit der Waldbrandstufe 3 (mittlere Gefahr) noch relativ moderat. In den restlichen Landkreisen besteht aktuell hohe Waldbrandgefahr (Stufe 4). Am Wochenende soll die Waldbrandgefahr zunehmen.
Im Mai loderte der erste große Waldbrand in diesem Jahr auf einem mit Munition belasteten Gebiet bei Jüterbog im Südwesten Brandenburgs.
Sendung: rbb24 Inforadio, 20.06.2026, 14:01 Uhr
Audio: rbb24 Inforadio, 20.06.2026, Wolfgang Porsche
106 Kommentare
Ich leide gerade unter „extremen Trockenstress“ mit Blitz, Donner und ordentlich Regen. Bin noch dabei die kognitive Dissonanz aufzulösen.
Wenn man der Vorhersage vom Kachelmann trauen kann, eigentlich muss, legt der Sommer am nächsten Wochenende noch eine Schippe drauf. Also wieder viel zu Kommentieren.
Ihr habt echt einen Knall. Ein Live-Ticker weil Sommer ist …
stimmt !
Einfach nicht lesen...kann nur immer wieder sagen: Einfach weiterscrolen... Wem's nicht gefällt....aber Meckerheinis brauchen das eben...oder? Es gibt jahrjährlich immer mehr Hitzetote, und das sind nicht welche, die sich in der Wüste verlaufen haben und dort verdurstet sind. Aber warum argumentiere ich sachlich auf etwas, das da einfach so rausgehauen wird... Wahrscheinlich sind das hier auch oftmals immer die Gleichen, die das schreiben, denken, wenn sie es immer wiederholen, dass es dann wahrer wird. Kann dazu nur sagen: Nein, es wird dadurch nicht wahrer. Ich selbst begrüsse diese Berichterstattungen über Hitzewellen, diese sind schon deshalb sinnvoll, da hier auch oft Tipps zum Umgang damit gegeben werden ... gerade auch für Ältere und chron. Kranke.
Bedenklich ist schon, dass es überhaupt Tipps braucht, weil der gesunde Menschenverstand offenbar nicht (mehr) vorhanden ist.