Wahlkampf in Sachsen-AnhaltDie Sturheit der CDU gefährdet die Demokratie

Kommentar von

Gunnar Hinck

Die CDU sagt unverdrossen: Linke und AfD sind gleich schlimm. Dieses Beharren auf alter Folklore könnte sich im Herbst bitter rächen.

I n Sachsen-Anhalt steht im September die Demokratie auf dem Spiel. Sollte die AfD die weitaus stärkste Fraktion werden – auch seriöse Umfrageinstitute sehen sie derzeit bei um die 40 Prozent –und sollten FDP und Grüne nicht in den Landtag kommen, dürfte es schwer werden für die demokratischen Parteien, eine Regierung zu bilden.

Die sachsen-anhaltische SPD, die sich in den Umfragen bedenklich nahe an der Fünfprozenthürde bewegt, scheint den Schuss nicht gehört zu haben und geht mit dem sagenhaft biederen Slogan „Erfahrung statt Experimente“ ins Rennen – das klingt mehr nach Konrad Adenauer als nach Sozialdemokratie. Befremdlich ist, dass damit eine starke AfD als „Experiment“ verniedlicht wird. Befremdlich ist auch das Mantra des CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze, das er am Wochenende wiederholte: Mit ihm werde es keine AfD-Minister – wichtig und gut, dass er das noch einmal sagte –, aber eben auch keine MinisterInnen der Linkspartei geben.

Schon klar, es gilt der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU mit der Linken. Doch das sture Festhalten an der antikommunistischen Hufeisentheorie – links- und rechtsaußen seien gleich schlimm – macht die Lage mit Blick auf die AfD noch gefährlicher. Schulze könnte ja alternativ den Unvereinbarkeitsbeschluss infrage stellen, was zu seiner eigentlichen Haltung der maximalen Abgrenzung von „Berlin“ gut passen würde.

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So aber verengt die CDU ohne Not Spielräume, die nach der Wahl dringend nötig sein werden. Natürlich spricht Schulze bewusst von „Ministern“ und meint damit eine Regierungsbeteiligung der Linkspartei. Eine Kooperation nach dem Modell Thüringens und besonders Sachsens schließt er nicht aus: Dort existiert ein „Konsultationsverfahren“, mit dem sich die CDU-SPD-Minderheitsregierung von Fall zu Fall Mehrheiten sucht – auch mit der Linkspartei.

Warnendes Beispiel Italien

Doch liegen die Nachteile einer solchen Minderheitsregierung auf der Hand, wie auch eine kürzliche Analyse des „Verfassungsblogs“ zeigt: Das Ziel in Sachsen, „sachorientiert“ zusammenzuarbeiten, entpolitisiert die parlamentarische Arbeit, fördert ein technokratisches Verständnis von Politik – und baut einen bedenklichen Scheingegensatz zwischen „guter“ Sachpolitik und einer irgendwie schmutzigen Parteipolitik.

In Italien ist die Technokratenregierung Mario Draghis einst krachend gescheitert – danach wurde Giorgia Meloni erst richtig stark. Die CDU sollte ihren Unvereinbarkeitsbeschluss, der nur noch reine Folklore ist, dringend beerdigen. Eine Koalition der Demokraten ist handlungsfähiger und klarer als komplizierte Minderheitskonstruktionen.

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Gunnar Hinck

ist Redakteur im taz-Ressort Meinung.
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63 Kommentare

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  • Dass die Afd in einem Bundesland mal zeigen kann, was sie wirklich drauf hat, kann die Demokratie auch stärken: War es das, was die Wähler wollten. Aber die CDU könnte falsch liegen mit welchen Abgrenzungen auch immer, aber klar, die Altparteien sollten eigentlich durchdachte Strategien fahren...???

  • Die Linke sollte wenig Interesse daran haben, verantwortlich an einer Unionsregierung mitzuwirken, sofern sich die AfD auch qua Tolerierung verhindern lässt. Das überhaupt zu debattieren wäre auch für beide Wahlkämpfe ein weiterer Mühlstein um den Hals.



    Insofern vielleicht kein ganz blöder Move, auch wenn es erstmal so erscheint.

  • Solange sich die Linke nicht klar vom DDR Regime und deren Partei abgegrenzt und dieses verurteilt hat ist der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU völlig in Ordnung. Mit der AfD darf es natürlich auch keine Zusammenarbeit seitens der CDU geben.

  • Die Überlegungen im Artikel gelten nur so lange, wie die AfD keine Alleinregierung stellen kann. Dass dies kommt, will ich nicht völlig ausschließen.

  • Man kann es sich leicht machen und von der CDU verlangen, das sie sich soweit verbiegt, das sie mit den Linken klar kommt. Das ist schön einfach und man hat dann auch gleich den Schuldigen! Die CDU.



    Dabei wird vergessen, das 1/3 der AfD Wähler von der SPD stammen. Und die sollte man zurückholen. Um diese Stimmen kämpfen.



    Es heilst ja auch Wahlkampf und nicht Wahlverbiegen!

  • " nur noch reine Folklore"



    Für einen waschechten Konservativen wie mich ist die SED- und Mauerschützen-Nachfolgepartei ein No-Go. Ihr ungeklärtes Verhältnis zur DDR und ihrem eigenen Antisemitismus kommt noch hinzu. Deshalb "Unvereinbarkeit". It is as simple as that.

    • @GregTheCrack:

      Die Meisten dieser SED- und DDR-Fans (Wagenknecht und co.) sind doch mittlerweile gar nicht mehr in der Linkspartei, sondern beim BSW gelandet. Und mit dem ist die CDU in Thüringen sogar eine Koalition eingegangen. Wo ist da bitte der Unvereinbarkeitsbeschluss?! Hier wird so dermaßen mit zweierlei Maß gemessen, es ist zum schreien.

    • @GregTheCrack:

      Ja, aber die Linke kann man doch bei der SED jetzt mal abmelden?

    • @GregTheCrack:

      Genau so ist es, aber leider wird die SED-Geschichte der Linken ja viel zu oft relativiert.

  • Ich bevorzuge eine Minderheitsregierung, die sich ganz pragmatisch für die anstehenden Probleme Mehrheiten sucht.

    CDU und Die Linke in einer Regierung würden meiner Meinung nach dazu führen, dass sich Wähler beider Parteien umorientieren. Für mich grenzt das schon fast an Wahlbetrug und wäre eine absurde Kombination.

    • @*Sabine*:

      I"ch bevorzuge eine Minderheitsregierung, die sich ganz pragmatisch für die anstehenden Probleme Mehrheiten sucht"



      Das klingt schön - in der Realität geht bei aktuellen Umfragen nichts mehr ohne Die Linke oder die AfD.



      Eine Union die sich einmal Die Linke und beim nächsten Mal die AfD zur Mehrheit holen würde, würde zerfleischt werden.



      Außerdem warum sollte die AfD mit knapp 40% eine 'Regierung' anerkennen, die gerade mal die Hälfte der Stimmen erreicht...🤷



      Eine Minderheitsregierung sehe ich nicht funktionieren

  • Dieses ständige "die Demokratie ist in Gefahr" und das ständige "die Demokratie wird abgeschafft"... Wer soll denn das glauben? Wo soll das ziehen?



    Orban, dem ständig nachgesagt wurde, eine Diktatur zu errichten, wurde anständig abgewählt.



    Trump ist absehbarer Zeit Geschichte und auch nach ihm wird es die amerikanische Demokratie noch geben.



    Und jetzt soll im wenig relevanten Bundesland Sachsen -Anhalt die Demokratie abgeschafft werden?



    Wie soll das funktionieren?

    • @Otto Mohl:

      Alles nur Dauerwahlkampf: Nicht die Demokratie droht demnächst abgeschafft zu werden, sondern lediglich und erstmal "unsere Demokratie", womit relative Mehrheitsbildung nach Ausschluss der AfD gemeint.

      Im Übrigen ist erstaunlich, wie genau manche Politiker und Medien wissen, was die AfD denn an der Macht so tun wird. Dabei wissen wir doch mittlerweile von keiner Partei mehr, was diese nach einem Wahlsieg machen wird, oft ist es das Gegenteil vom Wahlprogramm

    • @Otto Mohl:

      Richtig. Sachsen-Anhalt ist eigentlich das perfekte Labor für den AfD Härtetest. Kaum Industrie, wenig Bevölkerung, breiter Zuspruch.



      Wenn sie da alles in den Sand setzen, wie es von links seit Jahren vorhergesagt wird, ist nicht viel kaputt und die hohen Werte werden sich erledigen, siehe Piraten oder BSW - und wenn es wider medialem Erwarten gut läuft (oder zumindest nicht schlechter als unter CDSUSPDGRÜNLINKE), dann weiß man woran man ist.



      Das Investitionen fern bleiben wenn die AfD ans Ruder kommt, was gern gepredigt wird, wurde just heute spannenderweise in Frage gestellt - im Handelsblatt resümierte Merz' Investitionsbeauftragter Martin Blessing:



      "Deutlich sensibler als auf die hohen Umfragewerte der AfD reagieren sie (=Investoren) auf Debatten über Eingriffe in Eigentumsrechte, etwa Enteignungsforderungen im Wohnungsmarkt.“



      Hört hört

  • Die Union hat ihren Unvereinbarkeitsbeschluss zur damaligen Nachfolgepartei der SED, PDS gemacht, übrigens wie damals auch die SPD. Die Politische Grundhaltung der jetzigen Linken Partei ist noch die selbe wie damals der PDS, + des unkontrollierten Antizionismus in weiten Teilen der Partei. Mit einer solche Partei darf es keine Zusammenarbeit geben !!

  • Die AFD macht zwar nicht das, was sie verspricht, aber das was man von der AFD erwartet.



    RECHTS-NATIONALE- Politik

    Die CDU macht das, was sie verspricht und was man von der CDU erwartet.



    KONSERVATIVE- MITTE - RECHTS- Politik.

    Die SPD macht nur noch in Ansätzen das was sie verspricht und kaum noch das was man traditionell von ihr erwartet.



    SOZIAL- DEMOKRATISCHE- Politik

    Die Grünen haben zum Teil vergessen was sie mal versprochen haben und was einige immernoch von ihnen vergeblich erwarten.



    LINKS -LIBERALE- ÖKOLOGISCH orientierte - Politik

    Die Linke macht das, was sie verspricht und was man von der Linken erwartet.



    LINKS - SOZIAL- DEMOKRATISCHE - Politik

    M.E. geht die Tendenz in Richtung Minderheitsregierungen.



    Der Anpassungsdruck in notdürftig zusammengeschußterten Koalitionen verändert die ursprünglichen Profile der Parteien bis zur Unkenntlichkeit.

    Machterhalt auch um den Preis der Selbstaufgabe rächt sich am Beispiel der SPD zu sehen ist.

    Nur eine klare Haltung statt ausschließlich taktischer Überlegungen sorgt für Erkennbarkeit und zahlt sich längerfristig aus. Die Linke macht momentan vor, wie es gehen könnte.

    • @Bürger L.:

      Die AFD macht zwar nicht das, was sie verspricht, aber das was man von der AFD erwartet. RECHTS-NATIONALE- Politik

      Die CDU macht das, was sie verspricht und was man von der CDU erwartet. KONSERVATIVE- MITTE - RECHTS- Politik.

      Die SPD macht nur noch in Ansätzen das was sie verspricht und kaum noch das was man traditionell von ihr erwartet. SOZIAL- DEMOKRATISCHE- Politik

      Die Grünen haben zum Teil vergessen was sie mal versprochen haben und was einige immernoch von ihnen vergeblich erwarten. LINKS -LIBERALE- ÖKOLOGISCH orientierte - Politik

      Die Linke macht das, was sie verspricht und was man von der Linken erwartet. LINKS - SOZIAL- DEMOKRATISCHE - Politik

      M.E. geht die Tendenz in Richtung Minderheitsregierungen. Der Anpassungsdruck in notdürftig zusammengeschußterten Koalitionen verändert die ursprünglichen Profile der Parteien bis zur Unkenntlichkeit.

      Machterhalt auch um den Preis der Selbstaufgabe rächt sich am Beispiel der SPD zu sehen ist.

      Nur eine klare Haltung statt ausschließlich taktischer Überlegungen sorgt für Erkennbarkeit und zahlt sich längerfristig aus. Die Linke macht momentan vor, wie es gehen könnte.

  • Die CDU ist im Wesentlichen eine Partei der Zugezogenen und gemeinsam sich Letzteren Anbiedernden. Wie sollen diese Parteispezies denn merken, wie es den Menschen so geht, sie sind ja nicht zum Gärtnern der blühenden Landschaften angetreten, sondern suchten einen Job, fast missionarisch? Und das, nachdem die aktiven Frauen und Männer sich woanders engagiert haben, ihre neue Freiheit ausnutzend. Die neuen Freiheitsprediger hatten für den Wahlkampf den meisten Verbliebenen auch nicht mehr viel zu bieten, gerade in Zeiten, wo Investoren die Wertschöpfung immer schwerer fällt und Sozialleistungen, die ja nur Abfindungen darstellen , die gerade einmal das Nötigste abdecken, dann auch noch gekürzt werden. Und dann sollen diejenigen, die Opfer der so hochgespriesenen 'Wiedervereinigung' sind, dann auch noch dankbar sein? Wer ehrlich ist, muss feststellen, dass im maroden DDR-Staat -wenn auch von oben angeordnet und auf niedrigem Niveau- mehr getan wurde für Älterwerdende und in der Nachbarschaft. Fernsehen, das sich von 'oben' vor Allem den Konsumenten eines Wohlstands anbiedert, macht nicht glücklich.

  • Warum sollten sich Wähler und Parteien links von der Mitte (SPD, Grüne, Linke) denn um die Fehler der CDU sorgen? Sie sollten dankbar sein und die Gelegenheit nutzen, dass die CDU mit den Nazi-Verbrüderungsfotos so dumme Fehler macht. Das könnte die Grünen und die SPD deutlich über die 5% heben. Wenn die linken Parteien in SA zumindest auf 30% kommen anstatt aktuell auf 23%, wird die AFD auch mit dem BSW nicht regieren können, falls die über die 5% kommen, und die CDU wird sich als zweitstärkste Kraft nicht mit der AfD einlassen wollen, wenn sie weiter existieren möchte. Es wird keinen Last-Minute-Umschwung zur CDU geben, weil sie zu weit von der AfD entfernt ist, als dass es ein Zweikampf wäre (und sie zu nah an der AfD dran ist). Demokratische Wähler der Mitte haben somit nur drei realistische Optionen und die CDU gehört nicht dazu.

  • Ich kann mich nicht erinnern, dass Die Linke an irgendeiner Stelle dafür plädiert hätte, die Demokratie abzuschaffen - etwas das man aus der rechten Schmuddelecke jeden Tag hört: "ein starker Mann" wird protegiert....

  • In anderen Ländern sind Minderheitsregierungen üblich funktionieren. Warum sucht der Autor nur ein Beispiel heraus, wo es nicht funktioniert hat?

  • Die Lernfähigkeit der Konservativen ist seit Brüning in Deutschland kaum spürbar. Die Linke ist ja keine DKP in neuem Mantel, sie ist das was die SPD sein sollte, eine immer noch recht brave, sozialdemokratische Partei.



    Das Zentrum stimmte damals dem Ermächtigungsgesetz der Nazis zu. Dass das in der Katastrophe (nebenbei auch in ihrer eigenen Zerstörung) endete ficht die Konservativen bis heute offenbar kaum an. Winkt die Macht hat man kaum Hemmungen, leider.



    Wie wäre es statt symbolischer Brandmauerdebatten mit einer wirklich eigenen konservativen, von den Nazis abgegrenzten Politik? Das man mit der AfD erst nach Rausschmiss des völkischen Flügels reden kann versteht sich dann ja wohl von selbst.

    • @FtznFrtz:

      Wie sähe denn Ihrer Meinung nach eine "wirklich eigene konservative" Politik aus?



      Glauben Sie, die könnte das Thema Migration nochmal so wie Merkel anpacken (oder noch grüner)? Oder meinen Sie, man könnte grundsätzlich Merz-Politik machen, nur halt immer genau da anhalten, wo es Schnittmengen mit der AfD gibt (und damit ihr die Regie über die eigene Politik übertragen)? Was wäre das denn für eine inkohärente Laviererei?



      Das Problem ist doch, dass konservative Politik gar nicht mehr geht, solange man keine breite Mehrheit dafür hat, denn es mangelt an Koalitionskandidaten: Links der Union stehen lauter Parteien, die stante pede von der Medien- und Netz-Meute unbarmherzig durch Dorf gehetzt werden, sobald irgendwer von ihnen den "Bösen" (wobei da eben Union und AfD schneller in einen Topf geworfen werden, als man überhaupt Ähnlichkeiten identifizieren könnte) mal ein Schrittchen entgegenkommt. Und rechts steht die AfD und braucht gar nicht kompromissbereit zu sein, um immer stärker zu werden. "Wirklich konservativ" kriegt da eigentlich Sahra Wagenknecht am besten hin, aber die muss ja außer ihrem Führungsanspruch auch nichts durchsetzen, und ihre Partei IST schon kaputt... ;-)

    • @FtznFrtz:

      Mit einer historistischen Argumentation gelangt man schnell auf sumpfiges Terrain.

      Zu dem von Ihnen angesprochenen Thema lohnt es sich, vorher Götz Aly gelesen zu haben.

      In seinem Buch zitiert er Hitler, der am 19.09.1941 bemerkte: "Der gefährlichste Gegner", "der auch wirklich eine Reihe von Männern von Format hervorgebracht habe, sei ohne Zweifel das Zentrum gewesen."

      Deshalb weist Aly darauf hin:



      "Im Rückblick bezeichnete Hitler nicht etwa Sozialdemokraten, Liberale und Kommunisten als diejenigen, die ihm 1932/1933 die meisten Schwierigkeiten bereitet hätten, sondern die katholische Zentrumspartei."

      Und wer, wenn nicht Hitler selbst, sollte am besten wissen, wer der härteste Gegner für die Nazis war?

      Ich sage Ihnen gleich, das Buch werden Sie nicht mögen.

      Aly belegt durch Zeitzeugen und Fallstudien nicht ganz unplausibel, dass Kommunisten uns Sozialdemokraten scharenweise zu den Nazis überliefen.

      Ficht die heute auch nicht an.

      • @rero:

        Die Kommunisten und Sozialdemokraten, die nicht überliefen, sind ja auch im Exil oder im KZ gelandet.

      • @rero:

        Interessante Argumentation. Hitler als Zeuge. Weil Hitler ja immer nur die Wahrheit gesagt hat. Außerhalb dieses Universums ist es allerdings ein Fakt, dass das Zentrum Hitler aktiv am die Macht gehievt hat. Mit Papen (Zentrum!) als Vizekanzler. Und das stammt nicht aus irgendwelchen dubiosen Quellen, sondern ist durch tausende Dokumente belegt.

        Nach dem Krieg gab es immer wieder Historiker, die sich zur Aufgabe gemacht haben, die "bürgerlichen" von ihrer Schuld an Hitler reinzuwaschen. Man muss ihre Versuche aber nicht heiligen.

        PS: Das nach Hitlers Machtantritt Menschen aus allen politischen Lagern scharenweise zur NSDAP strömten, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen, ist nicht neu, sondern längst bekannt. Im Volksmund hießen sie "Märzgefallene".

  • Ich bin nicht recht sicher, ob Frau Meloni (Bild) als gutes Schlechtes Beispiel dienen kann, auch wenn es durchaus richtig ist sie zu kritisieren.

    Ob richtig oder falsch ist es eher so, daß Frau Meloni eher wahrgenommen wird als Beispiel dafür, daß man sehr viel Lärm und Wind um sie gemacht hat, ihr aber eine für italienische Verhältnisse eine recht stabile Regierung gelungen ist, während die Prophezeiungen, die den Eindruck erweckten, es käme quasi ein weiblicher Mussolini, kaum einen Niederschlag in der Realität gefunden haben - Übertreibung verdeutlicht, aber verschenkt auch Vertrauen.



    Zwangsläufig findet dann der Vergleich mit AfD statt und so dient Meloni eher als Anker für die Relativierung etwa einer Frau Weidel.



    Nebenbei ist es natürlich für die "deutsche Seele" (was man auch darunter verstehen mag) ein Vergleich mit "italienischen Verhältnissen" (dito) eher keine allzu gute Wahlwerbung.

    • @Klaus Franz:

      Frau Meloni hat es - ebenso wie Frau Le Pen - abgelehnt, dass die Abgeordneten ihrer Partei mit den AfD-Abgeordneten in einer Fraktion im EP sitzen. Entsprechend ist sie vermutlich aus AfD-Sicht "linksgrünversifft" ...

      • @Kaboom:

        Meloni ist wie Le Pen vor allem taktisch unterwegs.



        Fällt die Brandmauer, sind die morgen best friends.



        Die FPÖ oder Orban sind/waren nicht gemäßigter unterwegs, dennoch haben/hatten Meloni und Le Pen kein Problem mit denen.

      • @Kaboom:

        'Entsprechend ist sie vermutlich aus AfD-Sicht "linksgrünversifft"'



        Das mag so sein oder auch nicht, problematisch erscheint, daß zuvor erzählte Szenarien bei weitem nicht so eingetroffen sind, wie sie ursprünglich verbreitet wurden.



        Es ist ein bisschen so (Vergleiche humpeln natürlich), wie ständig "Wölfe!" rufen und dann hört es keiner mehr, wenn sie wirklich kommen.

  • Wie soll denn ein linke bsw SPD grün FDP CDU Bündnis funktionieren??



    Hauptsache Machterhalt und das volk frustrieren?

    • @Todesfister:

      Macht erlangen und erhalten ist in einer Demokratie unseren Zuschnitts erstmal kein Übel, solange man auch glaubhaft machen kann, daß man einem vernünftigen Plan verfolgt.



      Es fällt allerdings momentan m.E. allen Parteien ausgesprochen schwer, das glaubhaft zu machen.

    • @Todesfister:

      Auf jeden Fall kann jedem, der behauptet, den etablierten Parteien gehe es nur um Machterhalt, nichts Besseres passieren als ein Bündnis von CDU bis Linke.

    • @Todesfister:

      Da krümmt sich die Brandmauer anders herum: Sie geht nicht mehr um die AFD herum, sondern um die restlichen Parteien. Die igeln sich in ihrer Wagenburg ein, und Frau Weidel kann genüsslich von außen zusehen, wie sie sich dort gegenseitig aufreiben.



      So wird das nichts.

  • Man darf bei der CDU nicht vergessen, dass sie auch Heimat von deren ist, die einen Fall der Republik nach Links schlimmer finden, als einen nach Rechts, sich aber noch zu demokratischen Strukturen bekennen, und man darf also sozial Hinten rangierender Bürger wenigstens auch noch, selbstverständlich erfolglos, klagen. Allerdings erfordern unterschiedliche Zeiten auch unterschiedliche Maßnahmen, und so sollte der sog. Unvereinbarkeitsbeschluss hinsichtlich der Linken fallen oder neu gefasst werden. So könnte man auch wieder für die Kompromisslösung als Weg demokratischer Kräfte werben.

    • @Gerhard Krause:

      "Man darf bei der CDU nicht vergessen, dass sie auch Heimat von deren ist, die einen Fall der Republik nach Links schlimmer finden, als einen nach Rechts"



      Da treffen sie den Nagel auf den Kopf und die meisten hier unterschätzen maßlos, wie viele Wähler so denken

  • Die inhaltliche Schnittmenge zwischen CDU und AfD ist viel größer als mit der SPD, den Grünen oder gar der Linken.



    Der Demokratie wird ein Bärendienst erwiesen, wenn dies ignoriert wird.

    Man kann doch nicht über 40% der Wähler so ignorieren!



    Diese Partei mit der NSDAP gleichzusetzen verharmlost den Holocaust, das schlimmste Menschheitsverbrechen der Erde so vehement, das ist nicht mehr nachvollziehbar.

    Demokratie wäre, den Wählerwillen zu akzeptieren und nicht ihn zu sabotieren, weil man ihn für falsch hält. Auch wenn er falsch wäre- das sind Mittel autokratischer Regime. Das Recht heiligt eben nicht die Mittel. Zumindest nicht, wenn man sich auf die Demokratie beruft.

    Die Linke wird vermutlich in Berlin demnächst regieren. Wirtschaftlich und demokratisch aus meiner Sicht eine Fehlentscheidung der Bürger. Aber genau das ist Demokratie.

    Die Wahl der Bürger muss unbedingt akzeptiert werden, denn sonst erodiert das System nicht wegen der AfD, sondern wegen der übrigen Parteien.

    • @MakeEconomyGreatAgain:

      "Die inhaltliche Schnittmenge .."

      Aber nicht die entscheidende Schnittmenge, z.B. Verfassungstreue.

      "Man kann doch nicht über 40% der Wähler so ignorieren!"

      Erstmal müssen 40 % der Wähler die AfD gewählt haben. Zum zweiten muss man beachten, dass "über 40%" gerade einmal 1,2 % der Wahlberechtigten in Deutschland darstellen.

    • @MakeEconomyGreatAgain:

      "Das Recht heiligt eben nicht die Mittel. Zumindest nicht, wenn man sich auf die Demokratie beruft."



      Deutschland ist eben nucht nur eine Demokratie, sondern auch ein Rechtsstaat. Grundrechteschutz geht im Zweifelsfall vor Mehrheitsbeschluss.

    • @MakeEconomyGreatAgain:

      Schöne Sichtweise, leider machen Sie hierbei nur einen Fehler: Sie halten die AfD für eine demokratische Partei.

      Und genauso, wie Intoleranz nicht toleriert werden kann, kann es nicht sein, dass eine antidemokratische Partei in einer Demokratie existieren kann.



      Dafür wurde unsere Demokratie nach '45 ein bisschen wehrhafter gestaltet und hat die Möglichkeit entsprechende Parteien zu verbieten.



      Nur leider, wird diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen. Und je mehr wir darüber diskutieren und je öfter die AfD auf solche Weise verharmlost wird, desto dreister werden sie, weil sich bekanntlich die Grenze des Sagbaren verschiebt.

      Der Gleichsatz zur NSDAP hinkt ja lediglich, weil die noch gar nicht die Möglichkeit hatten etwas entsprechendes durchzuführen, jedoch genug anzeichen zeigen, dass Sie es gerne würden und das ebengenannte schlimmste Menschheitsverbrechen obendrein leugnen.

      Wer unbedingt AFD Inhalte will und aber wirklich Demokrat ist, der kann ja dann einfach die CDU wählen. Nimmt sich, wie Sie ebenfalls bereits sagten, ja nicht viel.

      Zu erwarten, dass nur aufgrund der Wahlergebnisse eine demokratische Partei mit einer antidemokratischen arbeitet, ist aber widersinnig.

      • @gottlos_fuer_vielfalt:

        👍🏼👍🏼👍🏼

      • @gottlos_fuer_vielfalt:

        Die AfD mit der NSDAP gleichzusetzen halte ich für einen politischen und historischen Kategorienfehler.

        Die NSDAP war eine revolutionäre Massenbewegung in einer instabilen Republik. Sie verfügte über paramilitärische Strukturen, bekämpfte die parlamentarische Ordnung offen und errichtete nach der Machtübernahme eine totalitäre Diktatur, die in Weltkrieg und industriellem Massenmord mündete.

        Die heutige AfD ist eine rechtsnationale Protest- und Oppositionspartei innerhalb eines stabilen demokratischen Systems. Man kann ihr Autoritarismus, Populismus oder völkische Tendenzen vorwerfen. Daraus folgt jedoch keine Gleichsetzung mit der NSDAP.

        Der Vergleich überzeugt auch politisch nicht. Wer Millionen Wähler implizit in die Nähe von 1933 rückt, muss weder deren Motive verstehen noch die Ursachen ihres Wahlverhaltens analysieren. Aus politischer Analyse wird moralische Abgrenzung.

        Zudem entwertet die permanente NSDAP-Analogie die historische Singularität des Nationalsozialismus selbst. Wenn jede rechte Partei zur Vorstufe Hitlers erklärt wird, verliert der Vergleich seine analytische Schärfe und seine gesellschaftliche Überzeugungskraft.

    • @MakeEconomyGreatAgain:

      Die anhaltende neoliberale Entwicklung, die sie offenbar favorisieren, hat uns schließlich schon richtig goldene Zeiten beschert, Faschisten gepusht, frappierende Vermögensungleichheiten begünstigt und ist drauf und dran, die Umwelt komplett gegen die Wand zu fahren. Putzig, dass es immer noch Leute gibt, die dieses destruktive System durch totale Indoktrination verteidigen

    • @MakeEconomyGreatAgain:

      "Die inhaltliche Schnittmenge zwischen CDU und AfD ist viel größer als mit der SPD, den Grünen oder gar der Linken."

      Ach echt? Nennen Sie mal ein paar Beispiele abseits des Schnappatmungsthemas der Blaunen.

      "Die Wahl der Bürger muss unbedingt akzeptiert werden, denn sonst erodiert das System nicht wegen der AfD, sondern wegen der übrigen Parteien."

      Die "Wahl der Bürger" hat immer wieder eines bewiesen: Eine immense Mehrheit der Wähler will keine Faschisten in der Regierung.

      • @Kaboom:

        Eine noch deutlichere Mehrheit will aber auch keine Grüne, SPD, Linke in der Regierung. Die AFD ist momentan stärkste Kraft

  • Ich bin ehemals Linker (Anfang bis Mitte, vielleicht Ende 20er) und finde inzwischen Linke, AFD, BSW und FDP unwählbar und SPD, CDU und Grüne zähneknirschend wählbar. Hätte am liebsten eine Mischung von allen dreien und kann mangels Entscheidung nie wählen. Von allen fünf Zeitungen, schüttele ich bei Welt und TAZ den Kopf häufiger als bei FAZ, Zeit und Spiegel.



    Rechte und Linke würden das Land auf verschiedene Weisen zerstören.



    Ich halte jedoch rechte zu 55 % als gefährlicher als Linke bei 45 %.



    Und habe in der Gegenwart von Rechten mehr Angst (selbst wenn ich den Mund nicht aufmache) als in der von Linken. In dieser Hinsicht mache ich also doch noch einen kleinen Unterschied.



    Und in meinem kleinen Freundeskreis ist auch ein Linker, der zum Glück nicht mit mir über Politik redet. Alle anderen Freunde sind unpolitisch, wählen nicht, lesen keine Zeitungen, sind von der Welt und Gesellschaft abgewandte Soziophober, Einzelgänger und Misanthropen (so wie ich inzwischen).

    • @Eulennest:

      Sie wissen aber schon, dass der eine oder andere politische Mensch gebraucht wird, um den Karren noch irgendwie aus dem Dreck zu ziehen? Mit Mülltrennung alleine kriegen wir die CO2-Kurve nicht runter

  • Klingt als sollten Linke es gut finden Politik mit der CDU zu machen?



    Die Linke sollte einen Unvereinbarkeitsbeschluss für die CDU machen! Nie wieder CDU!



    Zum Feind überzulaufen, nur weil es einen noch größeren Feind gibt ist doch keine Option..

    • @Petzi Worpelt:

      "Feind" - Mit dieser antidemokratischen Einstellung sind Sie Teil des AfD-Problems...

  • Italien als warnendes Beispiel und die CDU verengt ohne Not Spielräume, soso - wie wäre es mal Flexibilität von der Linken zu fordern?



    Wie soll die Union gemeinsame Sache mit Leuten machen, die Privateigentum zwangsenteignen wollen?🤷🤷🤷



    Wenn Linke nicht nur Alarmismus betreiben wollen, sondern ernsthaft um die Demokratie fürchten, dann sollten sie der Union ein realistisches Szenario für eine Abschaffung des Unvereinbarkeitsbeschlusses bieten.



    Demokratie basiert nämlich auf ständiger Dialog- und Verhandlungsbereitschaft um KOMPROMISSE zu erzielen. Das sehe ich links null. Da bläst man stur das Lied der Barrikaden.



    Merz als Nazi oder Eier lecken. Bravo. Das ist Dialogbereitschaft🙄



    Nein. Das ist Klientelpolitik. Damit konnte man Grünen und SPD ein paar Prozent vom Rand abjagen, damit holst du dir billigen Applaus aus der eigenen Bubble, aber damit steht du entfernter denn je vom Diskurs.



    Das die Union dann lieber zur AfD als zur Linken schaut, kann wirklich keinen wundern, wenn man nur mal zehn Sekunden nüchtern nachdenkt.



    Wer Weidel verhindern will, muss Merz, Söder, Wüst tolerieren, ganz einfach.



    Wer auf die Barrikaden will, kein Problem, viel Spaß weiterhin in der Opposition.

    • @Astrid Sehnefeld:

      Kennen Sie das Ahlener Programm der CDU?

    • @Astrid Sehnefeld:

      "Wie soll die Union gemeinsame Sache mit Leuten machen, die Privateigentum zwangsenteignen wollen?"

      Im Grundgesetz steht, dass man das darf. Also wo ist das Problem?

  • Was soll eine (enge) Zusammenarbeit von CDU und Linke bringen? Die haben fast nichts gemeinsam und bei fast allen Themen unterschiedliche Positionen.

    Sich zusammenzuschließen, nur um die AfD zu verhindern, wird zu noch mehr Frust bei allen Beteiligten führen: Wählern, Anhängern der Parteien usw.

    Mag sein, dass die Parteien im Herbst zusammenarbeiten werden müssen. Aber damit wird man die Situation mittel- und langfristig nur noch schlimmer machen und die AfD wird weiter wachsen. Ohne selbst etwas tun zu müssen.

  • Was solls



    Die Linker sagen ja auch die CDU und die AfD seien gleich schlimm. Das ist wohl immer so, wenn man vom anderen Ufer aus betrachtet.

  • Seit 80 Jahren unbelehrbar. Mit der Einsetzung der schlimmsten Nazis in gehobene Positionen nach dem Krieg und gleichzeitiger „Verteufelung“ linker Personen (u.a. Berufsverbote in einfachsten Stellungen) begann es und war dann nie anders.



    So schaufelt sich die Demokratie ihr Grab. Mein Lebensende nähert sich, junge Menschen zieht die Bremse! Mir gefällt z.B. auch nicht alles, was die Linke von sich gibt. Aber mit mehr sozialem Denken und Handeln der Regierung (und weniger Kotau vor dem Geldadel) wäre die Linke gut in die Verantwortung zu integrieren.

  • schwarz/rot ist praktisch handlungsunfähig. Wie soll das erst bei schwarz/rot/rot oder schwarz/rot/rot/grün werden?

    Mal ne Regierung, die nicht nur alternativlos handelt sondern wirklich regiert wäre nach Merkel/Scholz/Merz vielleicht gar nicht so schlecht.

  • Nach der steilen These kann die CDU ja dann auch mit der AfD zusammenarbeiten.

  • "Die CDU sagt unverdrossen: Linke und AfD sind gleich schlimm."

    DAS sagt die CDU eben nicht. Sie hat nur die Koalitionsmöglichkeit mit beiden Parteien ausgeschlossen. Ich halte eine Minderheitsregierung für die pragmatischste Möglichkeit für die CDU.

    Grundsätzlich halte ich eine begrenzte Zusammenarbeit mit eher radikalen Parteien wie die AfD oder die Linke für möglich, aber auch für schwierig.

  • Konservativ bedeutet in letzter Konsequenz halt auch Sturheit, Dickkopf und Starrsinn.



    Aber es bedeutet von allen Dingen: Ruckwärtsgewandheit

  • Der Autor hat m.M. nach das Problem der CDU nicht richtig verstanden. Schulze würde natürlich mit der Linken koalieren, alles für die Macht, typisch CDU . Aber, wenn er das vor der Wahl sagt dann gehen ihm mindestens 50% der WählerInnen von der Fahne. Und wohin? Dreimal dürfen Sie raten. Ausserdem könnte er eine Spaltung der Partei riskieren. Er wird genau wie Merz alles Mögliche versprechen und nach der Wahl alle Versprechungen (ausser der Brandmauer) vergessen. Das schiebt den Tag X auf den nächsten Wahltermin hinaus, so die Rechnung. Birgt aber auch das Risiko der Spaltung nach den Wahlen. Mit anderen Worten, das ist allles nicht so einfach wie der Artikel impliziert. Den Unvereínbarkeitsbeschluss mit der Linken infrage zu stellen kann eine schwer zu kontrolllierende Dynamik lostreten. Zumal die inhaltlichen Schnittmengen von CDU und Linken wesentlich kleiner sind als die von CDU und AfD. Aber, wenn ich mir den Sven Schulze so anschaue dann kann er nicht anders als das Ganze irgendwie zu versieben, ich bin gespannt wie...

    • @Gerald Müller:

      Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

      Ein altes Problem der Demokratie.

  • Eher geht die CDU mit der AfD zusammen.

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