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Queere TV-Tipps
Heute (Mo., 1. Juni 2026)11:00 Uhr, ProSieben
Two and a Half Men
Serie, USA 2014
Auf der Suche nach neuen Spielkameraden für Louis machen Walden und Alan die Bekanntschaft mit Danielle, Laurel und Julie, drei attraktiven und sehr sexhungrigen Müttern. Bei einem Treffen in Waldens Strandhaus, bei dem die Kinder miteinander spielen, reden die Frauen offen über ihre Sexualität, denn bei den scheinbar schwulen Männern fühlen sie sich wie unter ihresgleichen. Kompliziert wird es jedoch, als Alan ohne Ende angetörnt ist und Walden sich zu Laurel hingezogen fühlt. 15:10 Uhr, ProSieben
Two and a Half Men
Serie, USA
Als die Sozialarbeiterin Miss McMartin zu einem Überraschungsbesuch im Strandhaus auftaucht, kommt Waldens neue Flamme Laurel gerade leicht bekleidet aus seinem Schlafzimmer. Miss McMartin erkennt, dass Alan und Walden ihr das schwule Pärchen nur vorgespielt haben. Mit der Drohung, ihnen Louis wieder wegzunehmen, verlässt sie erbost das Haus. Alan folgt ihr – und wenig später landen die beiden miteinander im Bett. 18:30 Uhr, sixx
Desperate Housewives
Serie, USA 2006
Katherine holt ihre schwerkranke Tante Lily zu sich nach Hause. Lily macht sich Vorwürfe wegen Dingen aus ihrer Vergangenheit. Gerne würde sie mit jemanden reden, doch das verhindert Katherine. Als Tante Lily letztlich stirbt, hinterlässt sie ein Geheimnis.
Da Susans neuer Nachbar Lee sie nicht zu mögen scheint, heckt sie einen Plan aus, um sich bei dem schwulen Pärchen von nebenan beliebt zu machen. Dumm nur, dass das auch für Mike nicht ohne Folgen bleibt. 20:10 Uhr, Ki.Ka
First Day – Ich bin Hannah
Serie, AUS 2022
Olivia versucht, den Vorfall auf Jasmines Party bei Hannah wiedergutzumachen, doch Hannah fällt es schwer, ihrer Freundin zu verzeihen. Hingegen beginnt der Pride Club auf Interesse zu stoßen. Sam, Abby und Lachlan tauchen beim Treffen auf und helfen Hannah weitere Mitglieder zu gewinnen. Als ein non-binäres Mitglied von seinen Erfahrungen berichtet, startet der Club eine Petition für eine freie, geschlechtsneutrale Wahl der Schuluniformen. 20:15 Uhr, ZDF
Requiem für einen Freund
Spielfilm, D 2021
Im Büro des Rechtsanwalts Joachim Vernau findet eine Steuerprüfung statt. Aus unerfindlichen Gründen interessiert sich der Finanzbeamte Harry Fischer für einen vier Jahre alten Bewirtungsbeleg.
Er nötigt Vernau deshalb, mitten in der Nacht in der Kanzlei vorbeizukommen. Als Vernau eintrifft, ist der Steuerprüfer tot – erschossen. Was ist das Besondere an diesem Bewirtungsbeleg?
Vernau war damals mit einem seiner ältesten Freunde, dem Ku'damm-Advokaten Sebastian Marquardt, in einem teuren Restaurant essen. Marquardt kann oder will ihm aber nicht weiterhelfen. Denn er hat andere Sorgen: Die Ehe mit seiner Frau Brigitte ist ein Scherbenhaufen, er hat Schulden und mit Tatjana Wolgast eine neue Geliebte, die auch Mitarbeiterin ist.
Auch Vernau ist eigentlich mit anderen Dingen beschäftigt: Seine Mutter Hildegard und ihre Freundin Hüthchen sind Opfer eines Immobilienhais geworden, und er vertritt die beiden bei einer Räumungsklage vor Gericht.
Dann ist Sebastian Marquardt auf einmal wie vom Erdboden verschwunden. Vernau und seine Kollegin Marie-Luise Hoffmann recherchieren und finden heraus, dass am Tag, an dem der Bewirtungsbeleg ausgestellt wurde, eine Berliner Staatsanwältin Selbstmord beging. Gibt es einen Zusammenhang? Und sie entdecken, dass der mittlerweile tote Finanzbeamte offensichtlich Korruptionsfällen und krummen Geschäften in der Berliner Immobilienbrache auf der Spur war.
Die Nachforschungen bleiben nicht unbemerkt. Vernau gerät an den zwielichtigen Adil Kalaman und in Lebensgefahr. 00:45 Uhr (02.06.), arte
Close
Spielfilm, B/F/NL 2022
Léo und Rémi verbindet seit Langem eine tiefe und zärtliche Zuneigung. Als sie gemeinsam auf die höhere Schule wechseln, werden sie zur Zielscheibe homophober Häme, mit katastrophalen Folgen.
Im Gegensatz zu Rémi leidet Léo sehr unter dem Mobbing der Mitschüler und beginnt, sich einer Jungsclique anzuschließen und Eishockey zu spielen. Nach und nach schließt er Rémi aus seinem Leben aus. Der versteht die Welt nicht mehr und vermisst die Nähe und Freundschaft seines besten Freundes.
Als Léo mit seiner Klasse von einer Klassenfahrt zurückkommt, an der Rémi nicht teilgenommen hat, wird er mit der schrecklichen Nachricht konfrontiert, dass dieser sich in der Zwischenzeit das Leben genommen hat. Aus tiefer Trauer und quälenden Schuldgefühlen heraus verschließt sich der zuvor offene und fröhliche Léo zunehmend, einzig sein älterer Bruder Charlie kommt noch an ihn heran.
Als Rémis Mutter Sophie versucht, Kontakt zu Léo zu knüpfen, gerät dieser in Panik. Sophie möchte sich gemeinsam an Rémis glückliche Zeiten erinnern, gleichzeitig erhofft sie sich Informationen, warum Rémi diesen Weg gegangen ist. Weil es keine Hinweise und keinen Abschiedsbrief gab, ahnt sie noch nicht, was zwischen Rémi und Léo vorgefallen ist.
In seinem aufwühlenden Coming-of-Age-Drama "Close", das 2022 in Cannes den Preis der Großen Jury erhielt, hat der 1991 in Gent geborene europäische Shootingstar Lukas Dhont die von Unsicherheit und Veränderung geprägte Zeit der beginnenden Pubertät in traumhaft schönen Bildern eingefangen. Der Regisseur und Drehbuchautor thematisiert, wie auch schon im viel beachteten Vorgänger "Girl" von 2018, wie gesellschaftliche Normen und toxische Männlichkeitsbilder die empfindlichen Beziehungen zwischen Heranwachsenden brutal spalten können.
"Close" ist nicht nur eine besonders einfühlsam und elegant inszenierte Geschichte über tiefe Freundschaft und den unterschiedlichen Umgang mit Trauer, sondern auch ein radikales Werk, das sich eindringlich mit einer heteronormativ geprägten Gesellschaft auseinandersetzt, die eher das Trennende als das Verbindende betont.
"Close" jetzt fürs Heimkino (30.06.2023)1
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So Damn Easy Going
Spielfilm, SE/N 2022
Die 18-jährige Joanna leidet unter ADHS, der Alltag in der Schule und das Familienleben sind durch ihre ständige Unruhe eine Herausforderung. Doch dann verliebt sie sich in eine Mitschülerin. Allerdings ist das Mädchen es gewöhnt, Gefühle zu unterdrücken und Probleme zu vertuschen, das macht die Situation nicht einfacher. Der schwedische Regisseur Christoffer Sandler präsentiert einen eindringlichen Coming-of-Age-Film mit toller Hauptdarstellerin. Joanna (Nikki Hanseblad) ist 18 Jahre alt und leidet unter ADHS, nahezu unaufhaltsam veranstalten ihre Synapsen ein regelrechtes Feuerwerk.
Ihre ständige Unruhe vermag sie durch unverbindlichen Sex mit Matheus (Emil Algpeus), regelmäßiges Schwimmen und vor allem Medikamente zu lindern. Doch für ihre Tabletten fehlt das Geld, da ihr Vater (Shanti Roney) seit dem Tod der Mutter schwer depressiv und arbeitslos ist. So ist Joanna inmitten dieser chaotischen Situation völlig auf sich allein gestellt. Und ausgerechnet jetzt verliebt sie sich in ihre coole Mitschülerin Audrey (Melina Paukkonen). Nun muss Joanna lernen, sich auf die ungewohnten Gefühle einzulassen und damit umzugehen. Doch die vielen Probleme, ihre oftmals irritierend direkte Art und der Sarkasmus, mit dem sie ihre Unsicherheit kaschieren will, sind dabei im Weg – und lassen sie auch einige falsche Entscheidungen treffen.
Das gleichermaßen einfühlsame wie unterhaltsame Spielfilmdebüt von Christoffer Sandler basiert auf einem Roman der Autorin Jenny Jägerfeld. Die schwedische Schriftstellerin, die zuvor eine psychologische Praxis leitete, hat sich auf Jugendbücher spezialisiert, nachdem ihr Roman "Der Schmerz, die Zukunft, meine Irrtümer und ich" in ihrem Heimatland mit dem renommierten August-Preis ausgezeichnet wurde.
So schön und unheimlich kann die erste Liebe sein (08.12.2022)3
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