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Das ist Polens erstes AKW. Da ist es normal, dass es Verspätung gibt. Das ist ja kein triviales Bauvorhaben wie ein Flughafen oder ein Tiefbahnhof.

Jedenfalls hat man in Polen dann 2040 eine steuerbare CO2 freie Energiequelle und muss sich weniger Sorgen um die CO2 Steuer machen. Bin gespannt, wie Deutschland das macht... Ach ja, mit tausenden dezentralen Akkus und einem intelligenten Stromnetz und Gas-Bobbys 50 Gaskraftwerken. Wann sind die noch mal fertig und wer baut die noch mal alle?


commented

Gar nicht so schlecht. Hätte ich einer Sozialdemokratin gar nicht zugetraut.
Mehr Angebot —> niedrigere Kosten langfristig.
Bin gespannt, ob sie das durchhalten, weil die Effekte werden dauern - vor allem, weil beim Neubau 5 Jahre Nachholbedarf sind.



So eine dumme Überschrift.
Warum sind die Menschen denn unzufrieden? Weil die Basics nicht laufen und man sich andauernd wegen Unsinn streitet und schwer nur verständliche Entscheidungen trifft!
Beamtengehälter und Pensionen rauf, NGO Förderung und Entwicklungshilfe nahezu unverändert und nicht kontrolliert, irrsinnige summen in Förderung erneuerbarer Energien und weiterhin hohe Industriestrompreise, das Gros der kommunizierten Einsparungen soll von klassischen Familien kommen (Splitting, GKV Mitversicherung), keinerlei Einsparungen bei Sozialleistungen und weiterhin Gleichstellungen zwischen denen die finanzieren und denen die vom Staat leben, keine Verschlankung des Staates,…




Ich denke, der Sozialstaat kann implodieren.

Wenn man sich den derzeitigen Haushalt von Klingbeil anschaut, tut er das auch gerade. Es wird eine so hohe Neuverschuldung aufgebaut, dass in ein paar Jahren keine Handlungsfähigkeit für den Staat mehr vorhanden sein wird. Wenn man in dieser Situation weiter Geld druckt, steigt die Inflation - vor allem, wenn das Geld primär nicht in die Wertschöpfung und in den Konsum geht, die von der Wirtschaft weiter durch Steuern und Abgaben finanziert werden müssen. Wenn man meint, man kann den Spitzenverdienern - die meisten verdienen ihr Leben lang deutlich als ein durchschnittlicher Beamter - noch mehr holen, werden die Bürger resignieren oder wegziehen. Beides wird dazu führen, dass es - wie in anderen Ländern - weniger Mittelstand gibt.

Fakt ist: wir können uns den Sozialstaat wie er heute ist nicht mehr leisten. Die Frage ist, wer abgeben muss. Und da wäre ich froh, wenn man mehr die im Blick behalten würde, die ihn heute finanzieren und nicht nur diejenigen, die eingewandert sind, seit Jahren in Förder-Maßnahmen stecken oder einfach Jobs verweigern… oder auch diejenigen, die seit Jahren die falschen Rahmenbedingungen setzen und sich selbst das Gehalt erhöhen.


Endlich mal ein gutes meme.
Jetzt noch die Information dazu, dass 48% der Grundsicherungsempfänger keine deutschen Staatsbürger sind und auch von den verbleibenden ein nicht unerheblicher Teil seit Jahren nicht in das System einzahlen. Dann haben wir den root cause und können an Lösungen arbeiten.
Nicht falsch verstehen: das Asylrecht ist wichtig und wir brauchen kontrollierte Einwanderung, um unseren Sozialstaat weiter aufrecht zu erhalten, aber wenn man einfach jeden reinlässt und versorgt und auch die maximal alimentiert, die jede Arbeit ablehnen, bleibt natürlich nichts mehr für die Bevölkerung.


Das Leben im Konzern und beim deutschen Staat. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
wahrscheinlich hat das Management mit mit ein paar Leuchtturm Projekten zur Digitalisierung geprahlt und dann kam ein Berater und meinte, jetzt sparen wir ein paar Euro indem wir die Drucker rausschmeißen.
Am besten nicht hier beschweren, sondern in irgendeiner anonymen Meldestelle und klar aufzeigen, welche Prozesse noch manuell sind und wie oft der Drucker dafür benötigt wird. Persönlich würde ich das nur machen, wenn du einen vernünftigen Chef hast.


commented

Geht es mir ähnlich: rechnet einfach mal aus, was eine Familie mit 2 Kindern und Alleinverdiener mit 80TEUR/Jahr verliert, wenn das Splitting abgeschafft wird (Klasse 3 und 1) und 200EUR/Monat GKV on Top kommen. Das ist absurd. Vor allem, wenn ein Gericht zeitgleich argumentiert, dass die Besoldung von Beamten so angelegt sein müssen, dass ein Alleinverdiener die Familie ernähren kann und man sie teilweise in der Höhe eines Durchschnittsnettolohnes pro Jahr anhebt - was auch noch 1:0,7 in deren Pension eingeht, weil sich die noch immer am letzten Gehalt und nicht am Durchschnitt orientiert.

Ich vermute mittlerweile ehrlich gesagt, dass der GKV Vorschlag Teil eines Paketes war und alle anderen Teile von der SPD abgesägt wurden.


Nein, ich finde, dass der Rückgang bei den COVID Impfstoffen voraussehbar war.
Das mit curevac fand ich allerdings nicht richtig. wenn es stimmt, dass man die Firma hauptsächlich wegen Patentstreitigkeiten gekauft hat und man sie danach schließt, ist das unethisch.
Biontech ist im Moment ein one Trick Pony.
Sie brauchen neue Produkte und die lassen sich im Ausland leichter und billiger entwickeln.



Ich hätte jetzt die Unterschrift bei der Union unter die Grünen geschrieben: die höchsten Subventionen gehen in Deutschland in erneuerbare Energien, obwohl selbst Gas-Bobby wusste, dass er trotz EE bis zu 50 Gaskraftwerke braucht, um eine sichere Stromversorgung in Deutschland zu erreichen. Und wenn man sich ansieht, wieviel Geld an NGOs geht, wieviel mehr Verwaltungsaufgaben und neue neue „Stellen“ mit der Ampel geschaffen wurden, ist „mehr für meine Sippe“ für mich grün belegt.

Aber genauso wie bei schwarzen Subventionen, kann man auch davon profitieren, wenn man sie für absurd hält. Deshalb: danke das ihr ihr meine Solaranlagen mitbezahlt.


Wow, ja. Peinlich.

10% wählen eine Partei, die die Bürger enteignen will, Terroristen im mittleren Osten unterstützt und zumindest antisemitische Tendenzen hat, 15% stimmen für den wirtschaftlichen Ruin des Landes und die Abwanderung der Industrie und 12% für eine Partei, deren Hauptziel es zu sein scheint, ihre Funktionäre weiter alimentieren zu können und deren einzige Lösung für Probleme somit mehr Steuern und deren Umverteilung ist.

24% hoffen, dass die Union noch die Kurve bekommt und 27% sind von der Politik so desillusioniert, dass ihnen mittlerweile sogar egal ist, dass die AfD nicht gegen ihren rechten Rand vorgeht, weil von den anderen Parteien eh nicht zu erwarten ist, dass sie ihre Probleme löst.

Bezeichnend ist auch, dass man es mit einer Partei, die Freiheit und Eigenverantwortung in den Vordergrund stellt (zumindest ursprünglich), nicht ins Parlament schafft.










Die Besoldungserhöhung ist absurd, weil sie ja auch sockelwirksam ist und so 1:0,7 auch in die Pension einfließt. Zeige mir mal irgendjemand, der auch nur ansatzweise auf Gesamtbezügr wie ein Beamter oder Politiker kommt. Und das bei - zumindest im Moment - völliger Job- und Planungssicherheit.

Und im Gegensatz zu den Unternehmern, die immer als gierig dargestellt werden schaffen sie selbst keine Arbeitsplätze und ihre Leistung war in den letzten 25 Jahren bestenfalls durchwachsen.


Man kann alles mögliche kritisieren und toll finde ich die Entscheidung für Deutschland auch nicht.

Aber die eigentliche Frage ist: warum machen die das?
- hohe Personalkosten, vermutlich höherer Krankenstand und dazu noch wenig Flexibilität bei der Entlassungen.
- hohe regulatorische Auflagen erhöhen Kosten.
- hohe Anforderungen an den Datenschutz erschweren Auswertungen.
- Europa ist zwar ein großer Markt, aber bei Pharma-Produkten nicht immer ein einzelner Markt.
Pharma Unternehmen haben hohe Risiken und sind darauf angewiesen, auch personell reagieren zu können, wenn ein Projekt nicht klappt. Außerdem ist der Zugang zu einem großen Markt mit berechenbarer Regulatorik und gutem Zugang zu Gesundheitsdaten hilfreich. Schließlich ist die Steuerbelastung auch noch eher hoch. Also ist die Konsequenz traurig für Deutschland, aber unternehmerisch leider sehr logisch.


Schade, dass er nicht versteht, dass er durch solche Aktionen Menschen frustriert, die sich etwas aufbauen und sich absichern wollen und daher investieren. Unabhängig wie man zu Krypto steht, passt das zu der Position, die die SPD zu 401k und anderen Altersvorsorgemöglichkeiten hat. Während sie alles höher besteuern und ihren Funktionären die Gehälter erhöhen, holen sie sich das Geld von den Privatleuten. Vor dem Hintergrund des nach dem Haushalt zu erwartenden finanziellen Kollapses Deutschlands, wird es wirklich schwierig zu entscheiden, was man machen soll.


[DE] Stop of commodity trading
[DE] Stop of commodity trading

Hello,

I was informed by revolut Germany that they will stop commodity (gold, silver and such) trading in July.
Their plan is that they will liquidate all commodity positions at a predetermined date.
So, my first question: is this only a decision for Germany, or also in other countries?

Overall, my positions are positive, but I also bought some silver and platinum in Feb that are currently red. I bought them as open long position without expiry date and am actually not willing to realize losses because of this revolut’s decision not to offer this any more. I also did not get a training for the risk of buying a commodity certificate with expiry date. From my perspective, by forcing a sale in July, changes the character of my commodity investment by adding an expiry date and did not do a training of the investor.
I will probably get my legal insurance (Rechtsschutzversicherung) to handle that, but am wondering if there are others who are concerned.


7% gibts leider nicht risikofrei und vor allem nicht steuerfrei. Letzteres in entwickelten Ländern fast nur in Deutschland. Außer Deutschland haben eigentlich fast alle Länder eine Möglichkeit, dass die das steuerfrei bis zur Rente compounden lässt (401k and equivalents). Danke spd, grüne und linke, dass wir das nicht haben und dafür viele mitschleppen, die nichts zur Gesellschaft beitragen. (Sorry, das musste sein)


replied to

Wie das finanziert wird sieht man heute: der Staat hat Rekordeinnahmen und ist trotzdem nicht mehr in der Lage seine grundlegenden Aufgaben zu erfüllen. Statt in Schulen, Infrastruktur etc. zu investieren zahlen wir gewaltige Subventionen an Investoren von erneuerbaren, die aufgrund der Schwankung nicht in der Lage sind, einen Industriestandort zuverlässig zu versorgen.

Habeck wusste das auch noch als die Grünen noch an der Macht waren. Deshalb wollte er 50 Gaskraftwerke bauen. Heute würde man ihn vielleicht Gas-Robert dafür nennen. Ach nein. Er ist ja von den guten.

Fakt ist: wenn man erneuerbare will, braucht man eine Lösung für die Grundlast und die bekommt man nicht, wenn man alles berteufelt, was Grundlastfähig ist und laufend diejenigen aufwiegelt, die eh nicht verstehen um was es geht, weil ihnen der technische Hintergrund fehlt.


replied to

So ein BS. Es geht halt nicht ohne Gas, Kohle oder Atom, weil erneuerbare nicht grundlastfähig sind. Das wussten die Grünen auch, als sie an der Macht waren - ist aber wahrscheinlich nicht zur beschränkten Basis vorgedrungen. Man könnte sogar sagen, dass Kathi nur halb so schlimm ist, wie der Gas-Robert. Und sie hat nicht mal die Option irgendwas besser zu machen, weil die AKWs schon abgerissen werden.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/kohleausstieg-auf-der-kippe-warum-robert-habeck-jetzt-50-neue-gaskraftwerke-braucht-a-687304d4-35ba-43c0-9319-ae7a7589bceb
Alle die aussprechen, was jeder mit ein bisschen technischem Verständnis ohnehin weiß wird von grünen Ideologen und deren Vorfeld-Organisationen öffentlich persönlich angegriffen. Die Grünen sind in dieser Hinsicht keinen Deut besser als die AfD.


Nein. Arbeitslose sind keine schlimmen Menschen, aber sie zahlen nicht in das System. Dir ist schon klar, dass man das Geld fürs Gesundheitssystem erst mal verdienen muss und dass die Leistungen für alle schlechter werden, wenn zu viele nehmen und keiner zahlt?

Cum ex und Steuerhinterziehung bin ich bei dir. Gehört strenger gehandhabt. Ist ein Desaster, dass cum ex wohl noch immer funktioniert. Sozialbetrug aber genauso. Im Endeffekt sind die Täter dieselben Charaktere mit unterschiedlichen Möglichkeiten: Beide nutzen den Staat zum eigenen Vorteil auf Kosten der ehrlichen Bürger aus.



Ähh. Nein. Sind sie definitiv nicht.

Deutschland hat Steuereinnahmen auf Rekordniveau und zudem einen Riesenpott Sonderschulden, die größtenteils zweckentfremdet werden. Wenn jemand zu seinem Gehalt ein Jahresgehalt Sonderbonus bekommt und damit nicht um die Runden kommt, kann er nicht haushalten und mehr Geld wird nicht helfen.

Einfach mal out of the box denken: brauchen wir Bundesländer mit weniger als 3M Einwohnern? Muss unser Bundestag ein Vielfaches der Parlamente anderer Europäischer Länder kosten? Müssen wir jedem nicht-Zahler die gleichen Gesundheitsleistungen bieten, wie denen, die das System finanzieren? Brauchen wir mehrere Versorgungssysteme, bei denen sich zudem wohlhabende Berufsgruppen ausklinken können? Müssen Beamte 70% ihres letzten Gehaltes als Pension bekommen, während die Rente nicht mal 50% des Durchschnittsgehaltes ist? Müssen wir Millionen in NGOs stecken, obwohl der Nutzen nicht getrackt werden kann? Müssen wir die politischen appointees behalten, die zum Ende jeder Legislatur im Staatsapparat platziert werden?


Witzig, dass du dir genau die 3 Länder rausgepickt hast, in denen ich mehrere Jahre gelebt habe.

Lesen hilft. Ich habe „mit Abschlägen USA“ geschrieben. Ich muss aber sagen, dass ich in der Zeit, als ich dort gelebt habe nie ein Problem damit hatte. Es ist weitaus weniger schlimm, als man in Deutschland in Artikeln von Menschen liest, die vielleicht ein Mal in ihrem Leben in Florida Urlaub gemacht haben. Meine USA Jahre - Schule und Arbeit - liegen aber ein paar Jahre zurück. Ich würde heute auch nur dorthin gehen, wenn ich einen sehr guten Vertrag bekäme. Und ich würde auch nicht in jede Stadt gehen.

ich habe über ein Jahr lang während meines Studiums in Korea verbracht und dort auch meine DA geschrieben. Das Arbeitspensum in Korea war damals hart, aber hat mir auch sehr viel gebracht. Es stimmt auch, dass einige Ausländer, die in Beratung oder audit angefangen haben, das Land wieder verlassen haben. Aber wenn mich meine ehemaligen Kommilitonen nicht anlügen, hat sich das deutlich geändert. Es ist zwar weniger Eierschaukeln, als in Deutschland, aber bei einem Bevölkerungsrückgang kann es sich kein Unternehmen in Korea leisten, die Mitarbeiter zu vergrätzen. Ich liebe das Land und die Menschen, ich mag es, mit Koreanern zusammenzuarbeiten. Es gibt hervorragende Unterstützung für Familien. Das Gesundheitssystem ist gut. Das Land ist sicher und die Infrastruktur top. Ich würde sofort wieder hinziehen und dort leben.

Ich lebe seit Jahren in Japan und bin glücklich hier. Sehr gutes Gesundheitssystem, angemessene Steuern, gute teilweise kapitalgedeckte Rente. Politik findet im großen und ganzen unaufgeregt statt und auch bei wechseln, bleibt die große Linie erhalten. Keiner reißt fürs eigene Ego den Dampfer rum und riskiert Probleme. Verschuldung und schwacher Yen sind momentan Dämpfer, aber das ist ein kleineres Problem, da Japan hauptsächlich im Land verschuldet ist und die Inflation recht moderat ist. Die Arbeitseinstellung ist ähnlich wie in Korea sehr gut. Präsenzkultur ist nicht so das meine, aber das kann man auch formen. In Japan definiert man sich nicht aufgrund seiner Ansprüche, sondern aus dem was man für Firma und Land tut. Und das ist positiv finde ich. Denn zunächst hat man auch als Deutscher mal gar keine Ansprüche. Man hat das Glück in einem Land geboren zu sein, in dem die Vorfahren fleißig waren und einen Sozialstaat aufgebaut haben, der jetzt leider nicht mehr zu finanzieren ist. Die Anspruchsmentalität erinnert mich mittlerweile an manche Golfstaaten, wo man automatisch alimentiert wird. Leider vergessen viele in Deutschland, dass wir nicht auf Ölquellen sitzen.

Am meisten nervt mich am Deutschland 2026, dass jeder hessische 3er Abiturient meint, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. „Ein Deutscher“ liest einen Manga und ist Japan Experte. Genau wie deine Antwort. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du in keinem der drei Länder länger als 2 Wochen am Stück warst und trotzdem maßt du dir über alle Länder eine Meinung in einer Absolutheit an, die schon bemerkenswert ist. Passt in dieser Form sehr gut zum deutschen Sonderweg Atomausstieg. Auch der wird in D mit der gleichen Absolutheit verteidigt, während jedes andere Land auf der Welt verwundert die Schultern zuckt.


Sorry, aber das ist in vielen Dimensionen einfach keine schlaue Aussage.

  1. wenn man Kinder hat, will man auch, dass jemand für die da ist. Deshalb entscheidet man sich, dass einer zu Hause bleibt. Man kann die Kinder dann unterstützen und kann sie zu Aktivitäten bringen.

  2. wenn der Vorteil der Familienversicherung wegfällt, werden diejenigen, die es sich leisten können in die PKV wechseln. So wird das System noch maroder, weil zahlungskräftige Beitragszahler aussteigen. Das ist ja mit ein Grund warum die Beitragsbemessungsgrenze angehoben wird. So bleiben mehr in dem maroden System gefangen.

  3. Es ist absolut niemandem vermittelbar, warum die eigene Frau nicht mitversichert ist, aber mit den Beiträgen gerade von Besserverdienenden die KV von Asylanten und Grundsicherungsempfänger mitfinanziert wird.

  4. die Möglichkeit der Nachmittagsbetreuung von 8+ jährigen Kindern ist gar nicht flächendeckend sichergestellt.

  5. die Ehe muss nach dem Grundgesetz geschützt werden. Meines Erachtens widerspricht der Gesetzesvorschlag dem Grundgesetz, weil man sich besser stellen würde, wenn man nicht mehr heiratet, sondern alles privatvertraglich regelt. Denn dann würde die Partnerin als Grundsicherungsempfängerin wieder eine kostenlose GKV bekommen und zudem noch Stütze. Würde mich nicht wundern, wenn genau das passieren würde, wenn das Gesetz und auch der Splitting Vorschlag so kommen.



Von Splitting zu Individualtarif. Etwa Steuerklasse 3 auf Steuerklasse 1.
Mitversicherung der Partnerin soll ca. 200EUR pro Monat kosten, hatte ich gelesen. Ich gehe davon aus, dass das nicht im Arbeitgeberanteil enthalten ist.
Und zusätzlich noch die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze.

Zu zusätzlichen Freibeträgen habe ich noch nichts gelesen.


Sorry überzeugt mich 0. auch heute ist Vergewaltigung strafbar. Keinerlei weitere Gesetze sind da nötig. Die Gerichte müssen nur das Strafmaß ausreizen. Die Änderungen würden nach meinem Verständnis die Beweislast zum Täter verschieben. Das heißt wenn eine Frau vor Gericht zieht, müsste der vermeintliche Täter nachweisen, dass er die Tat nicht begangen hat und das ist im Nachgang quasi nicht möglich.

Aber ich bin alt, lebe nicht mehr in Deutschland. Ich bin nur immer wieder erstaunt über was man sich in der alten Heimat Gedanken macht, und wie stark sich das Rechtsempfinden in manchen Regionen Deutschlands in den letzten Jahren geändert hat. :)



Das würde ich nicht sagen.

Aber schau dir mal das gesamte Bild an:
- wieviel Subventionen fließen jedes Jahr in EE
- wieviel GWh Stromspeicher bräuchte man um Deutschland nachts und bei Dunkelflauten sicher mit Strom zu versorgen. Wieviel würde das kosten, welche Technologien gibt es für Stromspeicher und welche sind bei uns einsetzbar? Wie lange würde es dauern diese Speicherkapazität aufzubauen und wie lange bis sie ersetzt werden muss. (Akkus gehen z.b. kaputt)
- wieviel weniger co2 stoßen wir heute im Vergleich zu 2011 pro kWh aus? Hat sich das gebessert?
- wieviel hat sich die Stromerzeugung sockelwirksam erhöht, um die Elektrifizierung ermöglichen.
- wie viel hätte es statt der forcierten Energiewende gekostet, einfach die AKWs weiterlaufen zu lassen (auch co2 frei)

Ich bin definitiv kein Feind von ee. Ich bin selbst in Deutschland in Solar investiert und verdiene an jeder eingespeisten kWh gut Geld.

Es ist nur leider so, dass wir als Land dafür ziemlich viel Geld ausgeben, für eine Elektrifizierung von Verkehr etc. keine ausreichenden Kapazitäten mehr im Land haben und das Ziel (co2 sparen) nicht erreichen, weil wir für die Grundlast und Versorgungssicherheit Gas und Kohle brauchen. Das wussten die Grünen auch noch bevor sie in die Opposition gegangen sind. Darum haben sie am Ende deutlich stärker in Richtung Wind als Solar gepusht.

Recherchiere einfach mal die oberen Fragen und mach dir dein Bild.
Meine Meinung ist halt: das Ziel ist Versorgungssicherheit bei möglichst wenig co2 Ausstoß und wettbewerbsfähigen Kosten. Vor dem Atomausstieg waren 1 und 3 sowie teilweise 2 gegeben. Heute geben wir viel Geld aus und haben bei 1 ein Risiko, sind bei 2 im Jahresschnitt nicht wirklich besser geworden und haben so hohe Stromkosten, dass alle energieintensiven Firmen ins Ausland abwandern. Und das finde ich kein gutes Ergebnis.





So ein Unsinn. Warum sollte irgendeine Bundesregierung einen aufkommenden Wirtschaftszweig zerstören?

Glaubst du allen ernstes, dass wir in Deutschland mit den Produktionskosten in China mithalten könnten? Dann viel Spaß mit deinem neuen Gehalt von 2EUR/h. Ich gebe dir allerdings recht, dass man Deutschland gegen billige China-Importe absichern hätte müssen, solange China sich nicht vollständig an die Regeln des Freihandels hält.

Ich lebe in Japan und bin froh, dass die AKWs wieder am Netz sind. Günstige und CO2 arme Stromversorgung hilft allen im Land.


Unternehmen können die Gehälter bezahlen, die der Ertragskraft ihres Unternehmens ermöglichen.
Google kann einem Analysten bis zu 120TEUR bezahlen. BMW vielleicht noch 80TEUR. Ein kleiner Mittelständler nur 30-50TEUR.
Entsprechend werden die besseren Analysten zu Google gehen. Das ist ganz einfach Marktwirtschaft. Da ist nichts böse dran.

Keiner kann erwarten, dass jeder immer das gleiche bekommt. Es gibt Unterschiede in der Qualifikation und der Qualität der Arbeit.

An den Subventionen hängt da nichts. Bei den Schlupflöchern beim Erben muss man was tun - zumindest wenn kein operatives Geschäft mit Arbeitsplätzen dranhängt. Aber ich vermute ehrlich gesagt, dass da gar nicht so viel rauskommt. Es sind halt nicht so viele Milliardäre, die in Deutschland rumlaufen.


Ja, man sollte Schlupflöcher bei der Vererbung sehr großer Vermögen schließen, aber bitte nicht vergessen, dass auch schon heute die reichere Hälfte der Bürger eigentlich den ganzen Staat finanziert. Und man kann wirklich nicht sagen, dass ein Staat mit Rekord-Steuereinnahmen und 500Mrd. zweckentfremdeten Sonderschulden ein Einnahmen-Problem hat.
Nur mal im übertragenen und vereinfachten Sinn: Wenn ich nächstes Jahr einen Sonderbonus von einem Jahresgehalt bekomme und noch immer nicht mit meinem Geld auskomme und neue Schulden machen muss, sind nicht die Einnahmen das Problem, sondern dass ich nicht haushalten kann.


Ja. Ist tatsächlich mittlerweile wie im Mittelalter:

Die normalen Bürger müssen einen Großteil an ihren Feudalherren abgeben, der immer höhere Steuern verlangt und sich und seine Angestellten bereichert. Die Bürger können sich kein eigenes Haus mehr leisten und es werden laufend neue Regeln erfunden, die das Ansparen eines kleinen Vermögens erschweren. Selbständige Aktivitäten werden erschwert, z.b. durch Späßchen wie das Lieferkettengesetz, oder Auflagen für Stellenausschreibungen - als ob irgendein klar denkender Unternehmer einen qualifizierten Bewerber deshalb ablehnt, weil er das falsche Pronomen in die Stellenausschreibung geschrieben hat. Für kleine Mittelständler ist das ein Minenfeld.

Und als Sahnehaube kann man auch nicht mehr ohne weiteres wegziehen, wenn man keinen Bock mehr hat: das virtuelle Zollhäuschen in Form der Wegzugsbesteuerung steht schon bereit. Oder ist das kein Zollhäuschen, sondern die neue Mauer?


Ich stimme dir zu, dass Schlupflöcher bei großen Erbschaften beseitigt werden sollten - solange sie nicht operatives Vermögen betreffen das Arbeitsplätze schafft. Auch dass cum ex immer noch weiter läuft und kaum jemand im knast ist, ist eine Katastrophe.

Aber davon unabhängig kann man sich glaube ich auf folgendes einigen
- niemand kann langfristig Geld ausgeben, das er nicht hat.
- Schulden müssen irgendwann zurückgezahlt werden,
- einen Sozialstaat kann man sich nur dann leisten, wenn man eine starke Wirtschaft hat, die Arbeitsplätze schafft, die ihn finanzieren.
- je mehr prozentual auf die arbeitende Bevölkerung für nicht-Wertschöpfende Tätigkeiten umgelegt wird, desto weniger wird man international wettbewerbsfähig und desto mehr Firmen wandern ab.
- Es ist nicht sinnvoll, jedes Jahr bis zu 40Mrd. für Subventionen zu bezahlen, die keinen wirtschaftlichen Nutzen außer der Bereicherung einiger Investoren haben. Genau das machen wir bei erneuerbaren Energien (Danke übrigens). Außerdem muss für die Grundlast Gas und Kohle verfeuert werden, was zusätzlich kostet und uns beim Anstieg der co2 Steuer das Genick brechen wird.
- Deutschland hat Rekordeinnahmen und einen Topf mit Sonderschulden on top. Also können Einnahmen nicht das primäre Problem sein. Wenn du in einem Jahr einen Sonderbonus von einem Jahresgehalt bekommst und mit deinem Geld nicht auskommst, hast du kein Einnahmenproblem.

Auch wenn es nicht schön ist, es ggf. generationsübergreifend nicht fair ist, muss es Einschnitte geben. Und jetzt die Boomer und diejenigen dafür verantwortlich machen, die ihr Geld nicht verballert haben, ist keine Lösung. In der derzeitigen Lage würde jede Privatperson sparen und seine Ausgaben auf das konzentrieren, was in Zukunft Erträge abwirft. Alles, was nicht absolut notwendig ist, muss dann auf den Prüfstand.

Der deutsche Staat hingegen hat offensichtlich die Sonderschulden zweckentfremdet, in den letzten 25 Jahren trotz technischem Fortschritt Stellen aufgebaut und für seine eigenen Beschäftigen (Beamte und öd) Gehaltserhöhungen durchgesetzt, die höchstens noch in der Chemie- oder Automobilindustrie vergleichbar sind. Das mag schön sein, ist aber halt einfach nicht nachhaltig. Der Fokus muss jetzt darauf liegen, die Menschen zu wertschöpfender Arbeit zu animieren und Transfers müssen so zurückgestutzt werden, dass sie mit einer Staatsquote von 40% zu bezahlen sind.

Ich lebe im Ausland und von der Seitenlinie aus betrachtet ist das, was in Deutschland abläuft zwar anders, aber auf dem gleichen Niveau wie in den USA. Ich kann nur sagen: andere die die Möglichkeit haben werden das auch tun - da hilft auch keine Mauer light (wegzugssteuer). Wenn in Deutschland diesbezüglich kein Umdenken stattfindet, dann werden Kotti und Görlitzer Park das neue Normal und irgendwann haben die in D verbleibenden auch kein Geld mehr, das man ihnen aus der Tasche ziehen kann.




Nur gut, dass mich das als Auslandsdeutscher nur noch am Rande betrifft - auch wenn es mich traurig macht.

Für alle Politiker, die sich hier her verirren: Bei jedem notwendigen harten Einschnitt wird erst bei sich selbst gespart (und das überproportional hart), sonst kann man das mit der Glaubwürdigkeit vergessen.

(Gute Führung 101)


Just as bad as on the other side.

We should send all of aggressive extremists from every country to an uninhabited island and let them kill each other. Really no differentiation what their views or ideologies are. Just whenever they have a tendency to be aggressive to get their ideas through, they are put on a plane.

As long as they are in a normal environment, they just disturb the normal people's lives ;)


Na ja. Die Probleme stimmen. Aber die Ursache ist etwas komplexer. Das Problem in Deutschland sind nicht pauschal die Babyboomer, sondern, dass der Staat versäumt hat, sich anzupassen. Anstatt Anreize für Familienbildung zu schaffen und zu investieren, wurde der Staat ausgebaut Gehälter und Pensionen gesteigert und die hohen Steuereinnahmen oder wenigen Einsparungen (z.b. Aussetzung Wehrdienst) verkonsumiert. Gleichzeitig wurden neue Gesetze erlassen, die es Unternehmen schwieriger machen, am Weltmarkt wieder wettbewerbsfähig zu sein.

Wenn Deutschland wiederwettbewerbsfähig werden will, müssen Strukturen im Staat angepasst werden (niedrigere Gehälter, weniger Mitarbeiter, vielleicht Zusammenlegung von 3-4 kleinen Bundesländern, Anreize für Bürger zum Arbeiten,…)

Passiert aber nicht, weil sich „der deutsche“ lieber als moralisch überlegen darstellt, um zu verdecken, dass seit 20 Jahren nichts vorwärts geht. Was im Moment in Deutschland abläuft, man bei der Griechenland Krise niemals zugelassen.



Ähh, echt jetzt?
Als normaler Arbeitnehmer will ich als erstes Sicherheit, gute Bildung für meine Kinder, gute Infrastruktur, Rechtssicherheit, Freiheit. Und da alles zu einem fairen Preis (=steuern und Abgaben)
In Deutschland: Ich habe größtenteils in Bayern gelebt. Da würde ich fast überall ein checkmark machen. Im Rest von Deutschland nicht.

Spontan fallen mir ein:
Japan (mein Wohnort), Schweiz, mit Abschlägen die USA, Kanada, Österreich, Dänemark, Norwegen, Uruguay, Neuseeland, Korea, Finland, Singapur, …
Dort ist der tradeoff besser.


Ich lebe gerne hier. Wie gesagt, ich arbeite lieber etwas mehr, werde dafür belohnt habe weniger Abzüge und muss dafür nicht so viele mitschleifen, die sich einfach nur vom System aushalten lassen. Ich erwarte aber nicht, dass das Menschen verstehen, die ohne das System in Deutschland betteln gehen müssten.



I assume that you are talking about the mandatory pension insurance if you have worked as an employee of a company (not self employed, not public official, not past of special professions like medical doctors, lawyers or such.
If you have paid into the insurance 5 or More years, you are eligible for a payout. Get in contact with https://www.deutsche-rentenversicherung.de/ to clarify. You should have received a number for the insurance that they will need.
Don’t expect much, though. Unless you fraudulently rent a small apartment in Germany, claim you have no other wealth abroad, you will only get a minimum.



Wo es besser ist?
Japan, Korea, USA (momentan mit Einschränkung), Schweiz, Österreich, Portugal, Singapur, Taiwan, Dänemark, Kanada, Uruguay,…
Weitere Beispiele gefällig. In 3 der Länder habe ich mehr als 1 Jahr gelebt, in 1 lebe ich heute und in 1 habe ich ein Haus. Alle anderen außer Uruguay habe ich 2+ Wochen bereist, oder hatte geschäftlich dort zu tun, denke also, dass ich es zumindest grob einschätzen kann.

Warum? Weil der Staat Anreize zur Arbeit gibt und sich gute Leistung lohnt. Es größtenteils ein gutes Gesundheitssystem gibt und eine Staatsquote von deutlich unter 50% und einen Staat der effizient arbeitet.



Kann ich so nicht unterschreiben. Natürlich gibt es überall Dinge, die nicht perfekt laufen, aber so wie das in Deutschland momentan abläuft ist wirklich peinlich. Hier in Japan hat man zumindest das Gefühl, dass die Politik für das Wohl des Landes arbeitet und sich nicht nur selbst die Taschen voll macht.

Die Union lässt sich am Nasenring von einer 10% Partei durch die Manege ziehen und macht die Ampel 2.0 und erhöht in einer Krise allen staatlichen Beschäftigten Gehalt und Pension - teilweise fast in der Höhe eines Jahresgehaltes eines Durchschnittsverdieners.



Mit all den Regularien, die im Moment auf dem Weg sind, werden solche Vermieter die Regel. Denn die können sich eine Rechtsabteilung leisten. Die privaten Vermieter werden if der Strecke bleiben, weil ein Mietausfall oder Mietnomade schon den Ruin bedeuten können und sie sich die ganzen energetisch notwendigen Renovierungen nicht leisten können.

Übrigens: hat jemand mal recherchiert, ob der Wohnraum auch nach einer energetischen Sanierung noch bezahlbar gewesen wäre? Vielleicht war der Abriss ja die einzige Option, die dem Vermieter blieb.



Dafür braucht man keinen Artikel.
4-köpfige Familie und deutsches Durchschnitts-Brutto
4x15k = 60k
Alle Vorschläge, die bislang gemacht wurden treffen maximal den Mittelstand! Mitversicherung, Splitting Beitragsbemessungsgrenze. Eine Familie mit einem Verdiener von 80k verliert knapp 20% aus dem netto.



Eben genau nicht die, die immer als „die Reichen“ ge-framet werden: diejenigen die die letzten 25+ Jahre im Deutschland maximal profitieren sind Beamte, Politiker, Transferempfänger und teilweise besondere Berufsgruppen (Ärzte, Anwälte,…).

Der Staat lebt seit Jahren völlig über seine Verhältnisse und anstatt zu verschlanken und Kosten zu reduzieren, werden „Leuchtturmprojekte“ gebaut, wird Personal in nicht-produktiven Bereichen aufgebaut und werden politische Günstlinge vor Ende der Legislatur in staatlichen Stellen untergebracht und versorgt.


Genau das. Das Rückgrat Deutschlands zahlt das: der Mittelstand. Tatsächliche Fach- und Führungskräfte mit Frau und Kindern. Diejenigen, die sich bewusst dafür entscheiden, dass auch jemand da ist, der sich um die Kinder kümmert. Zusammengerechnet würde Wegfall der Mitversicherung, höhere Beitragsbemessungsgrenze und Wegfall des Splittings knapp 20% weniger netto bedeuten. Gleichzeitig gönnen sich Politiker und Beamte eine saftige Gehalts- und damit auch Pensionserhöhung, obwohl kein Geld da ist.

Aber der Mittelstand ist halt nicht dafür bekannt, dass er mit Kind und Kegel nach Berlin auf eine Demo geht und dort Autos anzündet und Scheiben einschlägt. Daher ist es wohl leichter, denen was wegzunehmen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ein GKV Mitglied mit 1000+EUR Beitrag/Monat (inkl. AG Anteil) kann seine Frau nicht mehr mitversichern. Gleichzeitig zahlt er aber für den Hartzer mit Leberzirrhose und das Gebiss der Tante aus Marokko mit. Wie kann man ernsthaft so einen Vorschlag machen und sich wundern, dass alle die mitdenken sauer sind.


Als ich noch in Deutschland gelebt habe, war ich in der GKV. Alleinverdiener, recht gutes Gehalt mit Frau und 2 Kindern. Ich habe spaßeshalber mal durchgerechnet, was micht das gekostet hätte. Keine Mitversicherung, höhere Beitragsbemessungsgrenze, kein Splitting. Ergebnis: knapp 20% weniger Netto.

Dann werden die wirklichen Fachkräfte wohl das Land verlassen.


Als ich noch in Deutschland gelebt habe, war ich in der Kirche und habe auch nie daran gedacht, auszutreten. Aber aber mit den Diskussionen, die momentan in der Heimat ablaufen (Mitversicherung stoppen, höhere Beitragsbemessungsgrenze, Abschaffung des Splittings,…) würde ich als Alleinverdiener mit Frau und Kindern knapp 20% unseres Netto verlieren. Da gibts eigentlich gar keine Alternative als auszutreten, um das zumindest teilweise zu kompensieren. Und jetzt soll auch noch die Besteuerung von Krypto- und Silber-Gewinnen geändert werden und dass der 401k vernünftig umgesetzt wird, glaube ich erst, wenn ich das Konto eröffnen kann. Jeder Ansatz, selbst Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, sich was aufzubauen und unternehmerische Risiken einzugehen wird erschwert. Gleichzeitig wird erleichtert, einfach nichts zu tun und sich durchfüttern zu lassen.

Gut, dass mich das nicht mehr sehr betrifft. Von der Seitenlinie aus betrachtend, bin ehrlich gesagt darüber schockiert, was in der Heimat passiert. Alle bislang kommunizierten Maßnahmen der Regierung zielen auf die Staatseinnahmenseite und dabei speziell auf Familien im Mittelstand. Gleichzeitig wird bei den Ausgaben nicht gespart. Mal ehrlich, was ist denn für Menschen in der normalen Wirtschaft anders als für einen Bauern im Mittelalter? Der Feudalherr nimmt sich mehr als 50% dessen, was man erwirtschaftet und erhebt laufend neue Abgaben, während er sich und seinen Beamten immer mehr gibt. Ein eigenes Haus oder Grundstück ist für die meisten nicht mehr erschwinglich und der Aufstieg in eine höhere Schicht wird durch hohe Abgaben und laufend neue Regeln erschwert. Wenn man einfach nur noch weg will, steht an der Grenze ein virtuelles Zollhäuschen und zieht Wegzugssteuer ein. Theoretisch kann man die Regierung zwar abwählen und die Wahlergebnisse zeigen ja auch klar eine konservative Mehrheit, aber da die AfD ihren rechten Rand nicht aufräumt und sich Teile der Union mittlerweile anhören wie Grüne, gibt’s weiterhin linke Umverteilungspolitik, bis alle so die Nase voll haben, dass es eine blaue Mehrheit gibt. :(


Ich glaube, ihr habt einfach keine Ahnung, was das wirklich für Konsequenzen hätte. Wenn einer behauptet, dass kein Konsens vorhanden war, muss der Beschuldigte nachweisen, dass das doch so war. Und wie soll das im Nachgang bewiesen werden? Rechtssicher geht das nur mit einem disclaimer. Aber da ich im Ausland lebe, muss ich mich mit dem Unsinn Gottseidank nicht mehr rumärgern. Wenn es kommt, ist es halt wieder ein deutscher „Sonderweg“.


Das ist wirklich mittlerweile ein Problem. Wie kann man Geschäftsmodelle stoppen, die Gesetze ausnutzen, die zum Schutz der Bürger gedacht sind? Das gleiche Problem mit Beleidigungen von Politikern.






Dann bin ich mal gespannt wie nicht-Blauzis reagieren, wenn sie plötzlich verklagt werden, weil sie keinen Konsens-Nachweis haben. Ich finde das nicht gut. Das ist Beweislast-Umkehr bei einen Verbrechen das berechtigterweise empfindliche Strafen nach sich zieht.

Lieber die existierenden Fälle mal ordentlich bestrafen, als wieder die Grundlage für ein Geschäftsmodell für Rechtsanwälte schaffen.


Nicht alles was nicht deine Meinung widerspiegelt ist AfD Wahlkampf. Die Welt war schon immer eine konservative Zeitung. Deshalb sind die Kommentare natürlich auch eher konservativ.

Wenn man das als AfD Wahlkampf sieht, sollte man vielleicht noch mal darüber nachdenken, ob man wirklich alles auch eine Ebene tiefer versteht, was man liest.



Wie gesagt, beim Nahverkehr bin ich bei dir. Ich weiß nicht, ob alle grüne bessergestellt und intellektueller sind. Ich habe oft das Gefühl, dass komplexere technische Zusammenhänge gar nicht verstanden werden, man sich aber ideologisch bessergestellt fühlt und sich in einem alimentierten Arbeitsverhältnis befindet, weshalb es kurzfristig eher egal ist, wie sich die Wirtschaft entwickelt.





Stimmt sogar. Und genau das ist das Problem in Deutschland:
das bezahlen diejenigen die arbeiten, wodurch die Lohnstückkosten steigen, weshalb die Firmen Deutschland verlassen und weshalb das System zerbricht.
Das ganze Sozialsystem ist darauf ausgelegt, dass man temporär ohne Arbeit ist. Aber leider wird es teilweise von Egoisten und faulen Menschen als Hängematte zweckentfremdet.


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I read a bit about cashmere from Mongolia, now. Seems like a good idea as well for souvenirs. Maybe i can bring some pieces along.
Not sure if I am still the strip club age, though 🫢



Du hast natürlich sick leaves, aber dafür musst du Urlaub nehmen. Und wenn am Jahresende nicht mehr genügend Urlaubstage übrig sind, haben die meisten Firmen in ihren Labor Rules Klauseln, dass sie dir den Bonus (typischerweise 3-6 Monate) kürzen können. Wir müssen auch immer 30% bei medizinischen Behandlungen zuzahlen, die aber hervorragend sind (außer man liegt im Krankenhaus mit 6 Zimmernachbarn:)). Alles was über einem bestimmten threshold liegt, kann man dann von der Steuer absetzen. Dafür gibt es relativ großzügige Freibeträge für Angehörige, die versorgt werden und ein gutes 401k artiges privates Rentensystem.

Alles quasi das Gegenteil von Deutschland. In d lässt du dich im Urlaub krank schreiben und brauchst keinen Urlaub zu nehmen, man muss ewig auf Behandlungen warten, die nichts kosten und man hofft, dass es irgendwann noch eine Rente gibt. :) Aber dadurch sieht man auch das Dilemma von deutschen Firmen: Japan ist ein Wettbewerber auf dem globalen Markt, die Löhne sind durch den schwachen Yen im internationalen Vergleich sehr niedrig, die Lohnnebenkosten sind deutlich geringer.


Genau das. In japan gibts ein scoring System über das entschieden wird, wer ins Land kommt und eine Aufenthaltsgenehmigung bekommt. Das sollte man in Deutschland auch besser einführen. Und Frau Takaichi geht im Moment stärker gegen illegale Einwanderer vor, die ihr Visa überzogen haben. Völlig ok. Es bringt einer Volkswirtschaft ja nichts, wenn sie einfach jeden reinlässt und dann für ein Leben sorgt, dass 90% der Weltbevölkerung als Paradies empfinden würden.




Na ja.

  • EE kosten jedes Jahr Milliarden (Danke für die Subventionen für mein Solarinvestment, aber sinnvoll ist das nicht) und sind dafür verantwortlich, dass gerade die deutsche Industrie ins Ausland abwandert. Das ist die Grundlage des Sozialstaats. Ohne erfolgreiche Industrie wird’s kann man sich das nicht mehr leisten. Außerdem gehört zur Energiewende ohne Atomstrom Gas und Kohle für die Grundlast. Das war den Grünen in der Regierung auch noch klar.

  • bei Deutschlandticket kann ich mitgehen, Cannabis habe ich nicht kapiert. So richtig legal ist das ja immer noch nicht und ich finde es auch nicht Prio 1.

  • aber die Einstellung hunderter Beamter nach der Ampel, die Förderung von NGOs ohne Kontrolle, die Wiedereinführung der Majestätsbeleidigung in anderer Form, was mittlerweile zu einem Geschäftsmodell geworden ist.
    Außerdem sieht man die Vergiftung des Diskurs, die mindestens genauso schlimm ist, wie von der AfD hier im Chat. Da reden Leute die offensichtlich keine Ahnung von Japan haben in einem Ton, der wirklich lächerlich ist. Hat man ja jetzt auch bei der Umfrage herausgefunden, dass Grüne noch vor der AfD am wenigsten bereit sind, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen.

Allerdings gebe ich dir recht, dass es immer schwieriger wird, eine Partei zu finden, die persönliche Bereicherung nicht ganz oben auf der Agenda hat. Ich war schockiert, wie man seine eigenen Bezüge und die seiner Beamten so enorm anheben kann und gleichzeitig einer Familie mit einem Verdiener knapp 20% aus dem netto nehmen will (Splitting und Mitversicherung). Und dann wundert man sich, warum kein Nachwuchs da ist, der die Rente finanzieren könnte.


Nein. Aber es stimmt halt einfach nicht. Zunächst gibt’s große Unterschiede zwischen den Geschäften: in D gibt’s ja auch Dalmayer und Aldi. Als Familie kauft man hier bei OK oder Lopia. Das sind Discounter mit sehr gutem Sortiment.
Was nisa und ideco angeht, das ist quasi das Pendant zum 401k in den USA und gehört hier zur Altersvorsorge. Das sollte jeder machen. Wenn man das nicht tut, ist man halt selbst dafür verantwortlich, wenn man im Alter nichts hat. Es ist einfach nur irritierend, wie hier diskutiert wird. Nur framing und BS von Leuten die keine Ahnung haben.



Sorry. Jetzt wird’s komisch: wie lange bist du schon hier? Obst und Gemüse wenn überhaupt, dann leicht steigend, wenn du nach Saison kaufst. Bekommst du in Deutschland für 5EUR 800g Erdbeeren? Oder 8 Äpfel für 4EUR und ein Bund Bananen für 0,80EUR. Du darfst halt nicht bei Mitsukoshi einkaufen gehen, sondern bei Disountern;). Käse und Wurst kosten übrigens deutlich weniger als noch vor 3 Jahren. Schau mal, ob es bei dir in der Nähe Filialen von OK, Lopia oder Aoba gibt. Da sind Obst und Gemüse echt ok. Bei den großen Lopias bekommst auch eine frische Dorade ausgenommen für 1200JPY. Das sind im Moment 7EUR.

Die letzten beiden Jahre ist es tatsächlich etwas teurer geworden, aber kein Vergleich mit USA oder Deutschland seit COVID. Teurer wurde Reis aufgrund der Marktabschottung, Fleisch aufgrund des schwachen Yen, Orangensaft auch wegen Yen und schwacher Ernte und Bentos - wobei die eh reduziert werden, wenn man abends einkauft. Ich finde es also echt nicht so schlimm.


Japan hat vor Takaichi mehr Ausländer ins Land gelassen. Das hat sich jetzt geändert und wenn jemand ins Land gelassen wurde, dann war das wegen Qualifikationen, die benötigt wurden. Japan hat wie Deutschland auch ein Problem, dass nicht genügend Nachwuchs da ist. Das ist richtig, aber noch kein massives Problem. Wie gesagt, Menschen mit Qualifikationen kommen rein, wenn die Firma nachweist, dass kein einheimischer da ist, der den Job machen kann.

Ich finde es faszinierend, wie in Deutschland Menschen, die noch nie in Japan waren, die irgendwie keinen, dass sie mir Japan erklären können, weil es ihnen politisch nicht passt, oder sie das Gefühl haben, dass Japan von Rechten als gutes Beispiel gebracht wird. LOL




Der Wechselkurs kann auch wieder anders werden. Ich bin jetzt schon knapp 15 Jahre hier und das ging immer hin und her.

Ich finde, dass man das Gehalt auch im Verhältnis zu den lokalen Lebenshaltungskosten sehen muss. Da ist Japan sehr gut.

Ich maxe einfach nisa und ideco aus und investiere in internationale Aktien, das balanciert den schwachen yen zumindest beim Vermögensaufbau aus.



Traditionell: steile Hierarchien. Erwartete unbezahlte Überstunden, obwohl das mittlerweile illegal ist. Druck. Hoher Anteil des Gehalts ist Bonus, dadurch nicht voll Planbar. Keine Krankheitstage. Du hast ca. 20 Urlaubstage pro Jahr. Wenn du krank bist, musst du Urlaub nehmen. Machtspielchen - vor alle, wenn du nicht als Teil der Gruppe gesehen wirst,…

Moderne Firmen ändern das, aber die Arbeit in einer konservativen, japanischen Firma ist tatsächlich kein Spaß. Aber auch da ist die Präsenz ein wichtiger Bestandteil.


Die wirtschaftliche Lage in Japan ist nicht so schlecht. Vor allem kommen durch den schwachen Yen im Moment Arbeitsplätze zurück. Unsere Energie- und Lebensmittelpreise sind verhältnismäßig stabil, die Mieten selbst in Ballungszentren niedrig.

Ich glaube, dass Japan für ihn kein Anime Wunderland ist. Für Selbständige ist Japan einfach viel attraktiver als Deutschland. Man hat niedrigere Steuern und Abgaben, kann Ausgaben absetzen, wie im D der 80er Jahre,…. Da er Kinder hat, hoffe ich aber, dass er sich Gedanken über den Erbfall gemacht hat ;) Das ist in Japan nicht gut geregelt.

Die Ausländerpolitik von Takaichi ist sehr gut. Ich bin froh, dass keine deutschen Verhältnisse hier herrschen und früher reagiert wird - oder willst du überall Roppongi haben? Und es ist ja nicht so, dass niemand ins Land gelassen würde. Wir haben viele ausländische Fachkräfte (echte) in der Firma. Es gibt nur klare Vorgaben wie in jedem anderen Land auch: ich musste schon ein paar mal für Mitarbeiter einen Bogen ausfüllen, wenn die eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung wollten. Da wird genau das abgefragt, was sinnvoll ist, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass man ein produktives Mitglied für die Gesellschaft ins Land holt.

Die Touristen und „content creators“ nerven mich mittlerweile sogar als Ausländer, weil sich einige einfach nicht benehmen. Es ist einfach basic courtesy, dass man sich anpasst, wenn man in ein fremdes Land kommt, oder dort lebt. Aber sie bringen Devisen. Da muss man dann halt durch.

Schließlich: auch wenn ich seinen content ziemlich dämlich finde, kann ich leider so ziemlich alles unterschreiben, was er in seinem Beitrag über Deutschland sagt. Das ist auch nicht rechts, sondern leider die Wahrheit.



Warum? Lebe in Japan und bin glücklich.
Natürlich gibts auch hier Probleme, aber ich würde schon sagen, dass die Politik mehr das Wohl der Bürger im Fokus hat. Relativ günstige Strompreise, 1l super unter 1Eur, Inflation ca. 1-1,5%. Der Yen ist halt schwach. Dadurch sind Heimaturlaube in Deutschland im Moment teuer, aber dafür gibts eigentlich kaum mehr Arbeitslosigkeit.


Ja. Macht ja auch Sinn: alles frei von Luftverschmutzung und co2 arm.

Jeder, der vor 10 Jahren mal im Winter in China war, weiß, was das bedeutet hat. Shanghai vor 10 Jahren: Smog und Kratzen im Hals. Shanghai heute klare Luft. Außerdem sind die Stromkosten im Gegensatz zur EU stabil.

In Deutschland werden halt falsche Stories daraus aufgebaut und dann die falschen Konsequenzen gezogen. Deshalb wandern unsere Arbeitsplätze ab und die in China nicht.