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Uni-Klinik in Berlin IT-Störung an Charité hält an - Krankenhäuser aber arbeitsfähig
Das Krankenhaus Charité in Berlin-Mitte (Quelle: dpa/Michael Nguyen)
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Das Krankenhaus Charité in Berlin-Mitte (Quelle: dpa/Michael Nguyen)

Anders als zunächst angenommen kommt es an den drei Häusern der Berliner Charité nach wie vor zu Einschränkungen aufgrund von technischen Störungen in den IT-Systemen. Am Dienstagabend war ein Defekt in einem Rechenzentrum der Charité aufgetreten, der am Mittwochmorgen zunächst als behoben galt.

Nun teilte Charité-Pressesprecher Markus Heggen der Deutschen Presse-Agentur mit: "Nachdem sich die Situation am Abend und in der Nacht zunächst stabilisiert hatte, traten nach dem Wiederanlauf der Infrastruktur am heutigen späten Vormittag erneut Probleme auf."

Termine könnten in Ausnahmefällen kurzfristig abgesagt werden

Die Kliniken der Charité und die Zentralen Notaufnahmen seien grundsätzlich arbeitsfähig, jedoch teilweise in ihren Funktionen eingeschränkt, hieß es weiter: "In einigen Bereichen wird derzeit beispielsweise vorübergehend auf Papierdokumentation von Patientendaten umgestellt."

"Zudem kann es in Ausnahmefällen erforderlich sein, geplante Behandlungstermine kurzfristig abzusagen. Die Umstände bedauern wir sehr", sagte Heggen. "Aktuell gehen wir davon aus, dass die vollständige Behebung der Störung noch einige Tage in Anspruch nehmen wird. Wir betonen ausdrücklich, dass es sich nicht um einen Cyberangriff handelt."

Hengen spricht von Vorsichtsmaßnahme

Am Dienstagabend durften wegen der Störung vorübergehend keine Rettungswagen die Notaufnahmen der Universitätsmedizin anfahren. Patientinnen und Patienten wurden laut Feuerwehr ab 17 Uhr nicht in das Virchow-Klinikum in Wedding, nicht zum Campus Charité Mitte und nicht zum Campus Benjamin Franklin in Steglitz gebracht, weil die zentralen Notaufnahmen abgemeldet worden waren. Stattdessen wurden sie in umliegende Krankenhäuser gefahren.

Das sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, erklärte Heggen weiter. Die Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme seien weiter behandelt worden. Auch Menschen, die zu Fuß ankamen, wurden seinen Angaben nach behandelt. Am Mittwoch könnten die Notaufnahmen wieder normal angefahren werden, so Heggen.

Sendung: Fritz vom rbb, 01.04.2026, 09:30 Uhr

Audio: Fritz vom rbb, 01.04.2026, Gina Thoneick

Berlin Gesundheit

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