Transkutane elektrische Nervenstimulation
TENS hat sich in der nichtmedikamentösen Schmerztherapie als erfolgreiche Behandlungsmethode durchgesetzt. Bei dieser schonenden Schmerztherapie stimulieren elektrische Impulse durch die Haut hindurch die Nerven. Diese Impulse hemmen die Schmerzübertragung vom Schmerzursprung an das Gehirn und regen zudem die Ausschüttung von Endorphinen an, die zusätzlich zur Schmerzlinderung beitragen.
Prinzipiell hält die schmerzlindernde Wirkung von TENS länger an, je häufiger die Therapie durchgeführt wird, von Stunden bis zu Tagen. Trotzdem sollte von einer pausenlosen Dauerstimulation abgesehen werden, da in diesem Fall Gewöhnungseffekte die Wirkung mindern können.
Wichtige Hinweise vor der Anwendung eines TENS-Gerätes
Ihre Gesundheit ist uns wichtig und wir möchten sicherstellen, dass Sie Ihr TENS-Gerät wirksam und korrekt anwenden. Bitte beachten Sie daher die Anwendungs- und Sicherheitshinweise in der Bedienungsanleitung.
Bei folgenden Erkrankungen sollten Sie vor einer TENS-Anwendung Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt halten:
- Schwangerschaft
- Epilepsie
- Herzerkrankungen
- Beim Einsatz von elektronischen Implantaten (Herzschrittmacher/Defibrillatoren/Insulinpumpen/Blasenstimulatoren)
- Malige Tumore
- Tiefe Beinvenenthrombosen und Durchblutungsstörung
- Hauterkrankungen und offene Wunden im Anwendungsbereich
Bitte beachten Sie, dass die Verwendung eines TENS-Gerätes während Aktivitäten, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern – z. B. das Führen von Maschinen oder das Bedienen von Fahrzeugen – vermieden werden sollte, um mögliche Ablenkungen zu minimieren.