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  • Gestern, 10:28h 1 Min.

Jan Redmann (Bild: CDU Brandenburg / Laurence Chaperon)

Brandenburgs offen schwuler CDU-Landeschef Jan Redmann wird in der neuen schwarz-roten Landesregierung Innenminister. Die neuen Ressortchefs sollen am Mittwoch im Landtag vereidigt werden.

Die CDU als kleiner Partner übernimmt künftig auch die Ministerien für Wirtschaft und Bildung. Damit gehen zentrale personelle Wechsel einher, denn diese Schlüsselressorts waren bisher mit Sozialdemokrat*­innen an der Spitze besetzt. Die SPD führt sechs Ministerien – und stellt mit Dietmar Woidke weiterhin den Ministerpräsidenten.

Mit seiner Homosexualität geht Redmann offen um. Anfang Januar 2023 postete er etwa auf Facebook, dass er seit 18 Jahren mit seinem Mann Peter zusammen sei. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde dies aber erst durch einen Auftritt Redmanns bei einer queerpolitischen Veranstaltung in Potsdam im August 2024.

Der Illustrierten "Bunte" erzählte er kurz darauf in einem Interview, dass sein Vater anfangs "sehr daran zu kauen gehabt" habe, dass sein Sohn seine Homosexualität öffentlich gemacht habe. Inzwischen habe er aber die Sexualität seines Sohns akzeptiert. Sein Vorbild sei der frühere Erste Bürgermeister von Hamburg, Ole von Beust (CDU). Dieser habe ihm gezeigt, "dass man als schwuler Mann bürgerlich und selbstbewusst leben kann" (queer.de berichtete1).

Für Schlagzeilen sorgte Redmann auch, als er zwei Monate vor der Landtagswahl nachts betrunken auf einem E-Scooter erwischt wurde. Dafür musste er 8.000 Euro Strafen zahlen (queer.de berichtete2). (cw/dpa)

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