Home-Office-DebatteWarum die volle Spülmaschine als Anreiz dienen könnte

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Keine Lust auf Spielmaschine ausräumen? Dabei ist das doch so entspannend, suggeriert zumindest eine Umfrage.
Keine Lust auf Spielmaschine ausräumen? Dabei ist das doch so entspannend, suggeriert zumindest eine Umfrage. Viktoryia Verstak/Westend61/IMAGO

Arbeiten von zu Hause aus macht produktiver, heißt es in einer Studie. Daraus lässt sich einiges lernen, nicht nur für Arbeitgeber.

Von Lea Hampel

Manche Chefs bieten schon Rückkehrprämien fürs Büro an, andere zwingen ihre Mitarbeitenden mit Abmahnungen â€“ auch in Jahr sechs nach Corona kämpft die deutsche Wirtschaft mit den Folgen einer Phase, in der Menschen in Jogginghose den Garten umgegraben haben, während sie offiziell in Meetings waren. Rund ein Viertel der Menschen arbeitet regelmäßig von zu Hause. Ist doch alles nicht so schlimm, sagt nun â€“ wieder einmal, muss man sagen â€“ eine Studie. Schließlich seien die Mitarbeiter viel produktiver, wenn sie daheim sind. Das Marktforschungsinstitut Appinio hat im Auftrag des Software-Unternehmens „Timo“ 1001 berufstätige Personen in Deutschland befragt, die in ihrem derzeitigen Job im Home-Office arbeiten können. Und, Überraschung: Die Menschen nehmen im Home-Office Pakete an und waschen Wäsche. Diese Aufgaben sind für jeden Dritten „notwendige Inseln der Entspannung“. Die Hausarbeit diene als „Stresskiller“ lautet das Fazit, das die Befrager daraus ziehen. Zwar haben zwei Drittel der Arbeitnehmer dabei ein schlechtes Gewissen, aber: 75,9 Prozent konstatieren, daheim produktiver zu sein.

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