Während dreier Jahrzehnte hat er die Musikberichterstattung dieser Zeitung geprägt und blieb auch nach seiner Pensionierung eine gewichtige Stimme der deutschsprachigen Musikkritik. Nun ist Peter Hagmann gestorben.
Er wollte mit seinen Urteilen niemandem gefallen, weder den beteiligten Künstlern noch dem Publikum – am wenigsten aber sich selbst oder dem Zeitgeschmack. Wenn Peter Hagmann über Musik schrieb oder sprach, spürte man vielmehr sofort: Hier ging es einem Kundigen kompromisslos um die Sache, es ging um Abwägungen, Analysen und nachvollziehbare Argumente in der Frage, was richtig und was falsch sei an einer Interpretation.