„Jenke. Crime“ auf Pro Sieben :
Eine fragwürdige „Profilerin“

Lesezeit: 4 Min.
In der neuen True-Crime-Serie mit Jenke von Wilmsdorff bei Pro Sieben tritt eine „Profilerin“ auf, die laut eines Gerichtsurteils als „Hochstaplerin“ bezeichnet werden darf. Ein Kriminalist nennt sie „in höchstem Maße unseriös“.

Wie ist es möglich, dass ein junger Mann aus gutem Hause innerhalb kürzester Zeit zum Drogenbaron wird? Diese Frage steht am Anfang der ersten Folge von „Jenke. Crime“, einer Pro-Sieben-Serie über wahre Verbrechen mit Jenke von Wilmsdorff. Der Fernsehreporter ließ sich zuletzt für die Reihe „Jenke“ eine Gesichtshälfte verjüngen. Genauso unerschrocken und neugierig wie dem Schönheits-Versuch begegnet er dem heute 69 Jahre alten, früheren Drogenkriminellen Hubertus Becker und drei anderen Straftätern, die in den nächsten Folgen im Mittelpunkt stehen werden. Er will wissen, wie sich fünfzig Kilogramm Haschisch in einem Autotank verstecken lassen, und interessiert sich dafür, was Becker empfand, als sein dreijähriges Kind mit einem zusammengerollten Geldschein Kokain-Schniefen nachspielte.

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Leonie Feuerbach
Leonie FeuerbachRedakteurin in der Politik.

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