Exklusiv auf TE: „Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.”

Die zentrale Botschaft der Analyse lautet: „Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.”

Liebe Leser von TE,
auch in diesen Tagen werden Sie auf dieser Seite wie gewohnt Nachrichten, Hintergründe, Analysen und Meinungsbeiträge unserer Autoren lesen können. Auch wenn die Umstände etwas schwieriger geworden sind und wir alle mit den Folgen der verschleppten Corona-Krise kämpfen.
Wir danken allen Lesern, die TE in diesen schwierigen Zeiten unterstützen. Die Bereitschaft hat einen unendlich großen Wert, denn die gibt uns den Mut, weiter gegen den Strom zu schwimmen und gut zu informieren.
Ein Referent im „Referat KM 4: Schutz Kritischer Infrastrukturen Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat” hat nach vergeblichen Versuchen, mit Vorgesetzten über seine alarmierende und umfangreiche Analyse zu sprechen, diese „an den Krisenstab sowie meine fachlichen Arbeitskreise auf Bundesebene (in allen Ressorts) sowie mit den Ländern (alle Bundesländer) abgeschickt.” Seine Bitte, den Alarmruf dem Minister vorzulegen, war ohne Prüfung des Inhalts abgelehnt worden. Ein Informant aus dem Kreis der Angeschriebenen hat TE die brisante Analyse zur Verfügung gestellt.

Aus dem BMI wurde der folgende Brief an alle Empfänger verschickt und damit die Analyse als echt bestätigt.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es sich vorliegend um ein von einem einzelnen Mitarbeiter verfasstes Papier handelt. Der Mitarbeiter war weder am Krisenstab beteiligt, noch beauftragt oder autorisiert eine solche Analyse zu erstellen oder zu veröffentlichen. Sie gibt seine private Auffassung wieder, nicht die des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.
 
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
 
XXXXXX (Name redaktionell gelöscht)
___________________
Gemeinsamer Krisenstab des BMI/BMG
Stabsbereich 4
Telefon: +49 30 18 681 XXXXX (Nummer redaktionell gelöscht)

 

Der Referent begründet sein Vorgehen mit zwei Schlussbemerkungen: 


„Es gibt zwei bedeutende Gründe dafür, dass diese Informationen ohne vorherige Konsultation anderer zuständiger Stellen direkt versendet werden:

1. Es ist Gefahr im Verzug! Durch vermeintliche Schutzmaßnahmen entstehen im Moment jeden Tag weitere schwere Schäden, materielle und gesundheitliche bis hin zu einer großen Zahl von vermeidbaren Todesfällen. Diese Todesfälle werden durch das Agieren des Krisenmanagements ausgelöst und sind von diesem zu verantworten sobald das Wissen über die in der hiermit übermittelten Analyse behandelten Sachverhalte vorliegt – auch von dem Absender dieser Informationen, der Teil des Krisenmanagements ist. Abhilfe ist nur möglich, wenn das vorhandene Wissen weitergegeben und zur Kenntnis genommen wird. Alle Möglichkeiten vorgelagerter Intervention wurden vom Absender ausgeschöpft.

2. Angesichts des sachlichen Befunds der vorliegenden Analyse und der dazu im Kontrast stehenden Entscheidungen der Politik, kann bei geschädigten Außenstehenden möglicherweise die Befürchtung aufkommen, dass das bestimmende Schutzziel des nationalen Krisenmanagements nicht mehr die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung ist, sondern die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Regierungsparteien und Regierungsmitgliedern. Aus derartigen Wahrnehmungen, die nicht per se irrational sind, kann in einem auf Zusammenhalt angelegten Gemeinwesen eine ungünstige Dynamik erwachsen, die vor allem mit rationalen Folgeentscheidungen durch Krisenmanagement und Politik – auf der Basis vollständiger Analysen – gut begrenzt werden kann.”

Die zentrale Botschaft der Analyse lautet: „Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt.”

TE dokumentiert hier vorab die

Zusammenfassung der Analyseergebnisse

1. Das Krisenmanagement hat in der Vergangenheit (leider wider besseren institutionellen Wissens) keine adäquaten Instrumente zur Gefahrenanalyse und –bewertung aufgebaut. Die Lageberichte, in denen alle entscheidungsrelevanten Informationen zusammen gefasst werden müssten, behandeln in der laufenden Krise bis heute nur einen kleinen Ausschnitt des drohenden Gefahrenspektrums. Auf der Basis unvollständiger und ungeeigneter Informationen in den Lagebildern ist eine Gefahreneinschätzung grundsätzlich nicht möglich. Ohne korrekt erhobene Gefahreneinschätzung kann es keine angemessene und wirksame Maßnahmenplanung geben. Das methodische Defizit wirkt sich bei jeder Transformation auf eine höhere Ebene aus; die Politik hatte bisher eine stark reduzierte Chance, die sachlich richtigen Entscheidungen zu treffen.

2. Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU). Es sterben an Corona im Wesentlichen die Menschen, die statistisch dieses Jahr sterben, weil sie am Ende ihres Lebens angekommen sind und ihr geschwächter Körper sich beliebiger zufälliger Alltagsbelastungen nicht mehr erwehren kann (darunter der etwa 150 derzeit im Umlauf befindlichen Viren). Die Gefährlichkeit von Covid-19 wurde überschätzt. (innerhalb eines Vierteljahres weltweit nicht mehr als 250.000 Todesfälle mit Covid-19, gegenüber 1,5 Mio. Toten während der Influenzawelle 2017/18). Die Gefahr ist offenkundig nicht größer als die vieler anderer Viren. Wir haben es aller Voraussicht nach mit einem über längere Zeit unerkannt gebliebenen globalen Fehlalarm zu tun. – Dieses Analyseergebnis ist von KM 4 auf wissenschaftliche Plausibilität überprüft worden und widerspricht im Wesentlichen nicht den vom RKI vorgelegten Daten und Risikobewertungen.

3. Dass der mutmaßliche Fehlalarm über Wochen unentdeckt blieb, hat einen wesentlichen Grund darin, dass die geltenden Rahmenvorgaben zum Handeln des Krisenstabs und des Krisenmanagement in einer Pandemie keine geeigneten Detektionsinstrumente enthalten, die automatisch einen Alarm auslösen und den sofortigen Abbruch von Maßnahmen einleiten würden, sobald sich entweder eine Pandemiewarnung als Fehlalarm herausstellte oder abzusehen ist, dass die Kollateralschäden – und darunter insbesondere die Menschenleben vernichtenden Anteile – größer zu werden drohen, als das gesundheitliche und insbesondere das tödliche Potential der betrachteten Erkrankung ausmacht.

4. Der Kollateralschaden ist inzwischen höher ist als der erkennbare Nutzen. Dieser Feststellung liegt keine Gegenüberstellung von materiellen Schäden mit Personenschäden (Menschenleben) zu Grunde! Alleine ein Vergleich von bisherigen Todesfällen durch den Virus mit Todesfällen durch die staatlich verfügten Schutzmaßnahmen (beides ohne sichere Datenbasis) belegen den Befund. Eine von Wissenschaftlern auf Plausibilität überprüfte überblicksartige Zusammenstellung gesundheitlichen Kollateralschäden (incl. Todesfälle) ist unten angefügt.

5. Der (völlig zweckfreie) Kollateralschaden der Coronakrise ist zwischenzeitlich gigantisch. Ein großer Teil dieses Schadens wird sich sogar erst in der näheren und ferneren Zukunft manifestieren. Dies kann nicht mehr verhindert, sondern nur noch begrenzt werden.

6. Kritische Infrastrukturen sind die überlebensnotwendigen Lebensadern moderner Gesellschaften. Bei den Kritischen Infrastrukturen ist in Folge der Schutzmaßnahmen die aktuelle Versorgungssicherheit nicht mehr wie gewohnt gegeben (bisher graduelle Reduktion der prinzipiellen Versorgungssicherheit, die sich z.B. in kommenden Belastungssituationen niederschlagen kann). Die Resilienz des hochkomplexen und stark interdependenten Gesamtsystems Kritischer Infrastrukturen ist gesunken. Unsere Gesellschaft lebt ab sofort mit einer gestiegenen Verletzlichkeit und höheren Ausfallrisiken von lebenswichtigen Infrastrukturen. Das kann fatale Folgen haben, falls auf dem inzwischen reduzierten Resilienzniveau von KRITIS eine wirklich gefährliche Pandemie oder eine andere Bedrohung eintreten würde.
UN-Generalsekretär António Guterres sprach vor vier Wochen ein grundlegendes Risiko an. Guterres sagte (laut einem Tagesschaubericht vom 10.4.2020): „Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke darin, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte – und [diese Schwächen] erhöhen möglicherweise das Risiko dafür.“ Nach unseren Analysen ist ein gravierender Mangel in DEU das Fehlen eines adäquaten Gefahrenanalyse und –bewertungssystem in Krisensituationen (s.o.).

7. Die staatlich angeordneten Schutzmaßnahmen, sowie die vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten und Initiativen, die als ursprüngliche Schutzmaßnahmen den Kollateralschaden bewirken, aber inzwischen jeden Sinn verloren haben, sind größtenteils immer noch in Kraft. Es wird dringend empfohlen, sie kurzfristig vollständig aufzuheben, um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden – insbesondere unnötige zusätzliche Todesfälle – , und um die möglicherweise prekär werdende Lage bei den Kritischen Infrastrukturen zu stabilisieren.

8. Die Defizite und Fehlleistungen im Krisenmanagement haben in der Konsequenz zu einer Vermittlung von nicht stichhaltigen Informationen geführt und damit eine Desinformation der Bevölkerung ausgelöst. (Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.)


Weitere Teile der Analyse folgen. TE liegt das ganze Dokument vor.

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Kommentare ( 125 )

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125 Kommentare auf "Exklusiv auf TE: „Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.”"

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Jan

Der Zuspruch der Bevölkerung zur Corona-Politik der Regierung steigt und steigt. Die Union ist so beliebt wie seit fünf Jahren nicht mehr und selbst die gebeutelte SPD legt zu. Offensichtlich haben die Mainstream-Medien immer noch den größten Einfluss auf den Bürger. Mitte März legten sie eine 180-Grand-Wende hin, nachdem Corona-Warner zuvor wochenlang verhöhnt wurden. Irgendwie war wieder alles so konzertiert wie 2015.

imapact

Jetzt stellt sich die Frage, ob diese Erkenntnisse weiter unter Verschluss bleiben oder ob dieser Artikel einen Riß in der Dammmauer des Verschweigens geschaffen hat.

h.milde

Sollte es auch nur ansatzweise wahr sein ;die Reakktionen deuten ja darauf hin; -> sa G.Frank #Corona-Papier- gibt´s nur eines für „Gesundheits“minister Spahn & Richtliniengebende, Salivaphagen, MSM, Ö(un)RR..ua., die wegen GIER-IGNORANZ-EITELKEIT-RÜCKSTÄNDIGKEIT ( -> sa. Prof- S.Bhakdie); und durch sträfliche UNTERLASSUNG verantwortlich sind: VERZEIHUNG kann und darf nicht gewährt werden. ZUVIEL IST ZUVIEL! Daher: L.T.U.

Karli

Der Vorwurf „könnte“ nicht so lauten, nein, erlautet so, zumindest von mir. Da wurden Statistiken verdreht bis sie quietschten. Da wurden Zahlen präsentiert, ohne auf Bevölkerungsdichte und die jeweilige Bevölkerungszahl zu achten. da wurde New York mit Bielefeld verglichen. Mein Vertrauen ist nicht erschüttert, es ist weg.

The Angry Ossel

Ganz offensichtlich ist dies keine deutsche Fehlentscheidung, sondern, da weltweit praktiziert, ein bewusst herbeigeführtes Herunterfahren der globalen Wirtschaft. Das Ziel? Wirtschaftskrieg gegen China starten, Einschränkungen der Bürgerrechte in den westlichen „Demokratien“, klimagetriebene Planwirtschaft mit massiver Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Herde.

Betreutes Denken

Dieser ganze Vorgang zeigt überdeutlich und einmal mehr, dass es ohne Aufstände der Bürger in diesem Land zu keinen politischen Veränderungen zum Besseren hin mehr geben wird. Die große Transformatorin und ihre gesamte Entourage müssen aus den Ämtern gejagt werden, gewaltfrei, nach dem Modell Leipzig 1989. Markus Krall, das weiter voranzutreiben und zu organisieren ist Ihre Aufgabe! Ich bin jedenfalls dabei! Sie alle doch hoffentlich auch?

Ferdinand88

Man darf wohl gespannt sein, ob und wie die sog. Leitmedien das Thema aufgreifen werden.
Meine Vermutung: Da dieser brisante Vorgang nicht vom „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ oder von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung aufgedeckt wurde, sonder exklusiv bei TE erschienenen ist, wird es als Nichtereignis behandelt werden. Ebenso wie die Aufklärung des Chemnitz-Videos durch TE.

Trivium

Das diese sogenannte Pandemie nicht so schlimm sein kann,habe ich schon vor Wochen vermutet : kaum infizierte in meiner Heimatstadt,halbleere Krankenhäuser, kaum Rettungswagen unterwegs, zudem kannte und kenne ich niemanden,der daran erkrankt ist,ebenso kennt keiner meiner Arbeitskollegen jemanden,nichtmal vom hörensagen.

Th.F.Brommelcamp

Ebenso. Wäre interessant zu wissen, wer kennt Coronapatienten in seinem Umkreis, der über eine Influenza Erkrankung hinaus geht.

Wolf Larsen

Das geht nicht nur ihnen so.
Dasselbe Bild auch in Niederbayern und Österreich.

Es wurde in propagandistisch brillanter Weise in wenigen Wochen ein relativ harmlosesVirus zum weltenverschlingenden Ungeheuer aufgeblasen.

Genau das sollte einem gebildeten Menschen zu denken geben.

teufelsknecht

alles ist richtig, was hier berichtet wird, nur der staat sind wir bürger, die verantwortung liegt einzig und alleine bei der exekutive, die damen und herren müssen zur verantwortung gezogen werden.

bkkopp
Im Kern scheint mir der Autor die Exponentialkurve der Infektionsverbreitung zu bestreiten. Implizit hält er diese für fake news. Ich denke dass er sich dabei irrt. Aus diesem Grundirrtum kommt er dann zu dem Schluss, dass das Gesundheitssystem nie von einer Überlastung bedroht war. Da das Gesundheitssystem nicht nur aus Intensivbetten besteht, sondern die Gesamtheit der medizinischen Versorgungskapazitäten von Erkrankten aller Schweregrade umfasst, erscheint es ein weiterer Irrtum, sich nur auf die Todesrate zu fokussieren. Die Todesrate ist nur die Spitze des Eisbergs, aber der ganze Eisberg ist das Gesundheitsproblem. Sobald dies außer Kontrolle gerät, entstünde wahrscheinlich eine allgemeine Schockstarre,… Mehr